UWG: Bücherei in Grundschule umquartieren

Im Namen der UWG-Fraktion hat Werner Lemmert hat einige Vorschläge in Sachen Regionale 2013 gemacht.

HALVER ▪ Noch sind Fördermittel Wunschdenken – doch durch den zweiten Regionale-Stern, sind die Chancen der vier Städte und Gemeinden „oben an der Volme“ auf finanzielle Mittel gewachsen (wir berichteten). Jetzt meldet sich auch die Halveraner UWG-Fraktion zu Wort und macht konkrete Vorschläge, wie man die Regionale-Idee vor Ort mit Leben füllen kann. Deutlich wird unter anderem eine Abkehr von dem Vorhaben, die beiden Schieferhäuser zwischen alter und neuer Sparkasse für ein vom Kunstverein Vakt betriebenes Museum zu erwerben.

Denn: Diese Gebäude hält man für „nicht finanzierbar“, wie Fraktionssprecher Werner Lemmert in einer öffentlichen Stellungnahme zum Regionale-Projekt verdeutlicht. „Ein Verein wie Vakt wäre sicherlich auch bei Zuschüssen der Regionale nicht in der Lage, diese Gebäude zu sanieren, einzurichten und zu unterhalten.“ In der Folge könne die Existenz des Vereins gefährdet sein. Stattdessen schlägt die UWG vor, Vakt in den von der Stadtbücherei genutzten Räumen im Kulturbahnhof aufzunehmen – und die Bücherei in das Schulzentrum „Auf dem Dorfe“ zu verlagern. „Bistro und Kulturbahnhof sind bereits hervorragende Räume für kulturelle und künstlerische Ausstellungen“, so Lemmert, der auch Vakt dort gut beheimatet sieht.

Um – im Verbund mit dem ehemaligen DRK-Heim und dem alten Sozialamt – die Veräußerung des einstigen Altentagesstätte-Gebäudes zu ermöglichen, schlagen die Unabhängigen außerdem vor, den Heimatverein im Erdgeschoss der Villa Wippermann einzuquartieren und das Seniorenzentrum „Am Park“ in Räume der Lindenhofschule zu verlagern. „Forum, Gymnastikhalle und anderes wären in der Kooperation gemeinsam verwendbar“, so der UWG-Ratsherr, „natürlich nur insoweit schulische Belange dies zulassen.“ Auch eine Kooperation mit der Wohnungsgesellschaft Halver-Schalksmühle in deren neuem Gebäude an der Mittelstraße sei denkbar.

Und auch dem Erhalt des Aussichtsturms auf der Karlshöhe hat sich die UWG gewidmet: Dessen Renovierung solle in das Regionale-Projekt mit aufgenommen werden, da von seiner Warte aus das gesamte Volmetal einsehbar und „überwachbar“ sei. „Somit stellt unser Aussichtsturm ebenfalls ein historisches Kunstwerk dar und könnte auch für Ausstellungen genutzt werden.“ ▪ Frank Zacharias

Siehe auch Kommentar in der Printversion vom 3. Februar 2011.

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