Unternehmer Gedigk gestaltet Mark-E-Gebäude und Rathauspark um

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Michael Gedigk vertreibt an der Frankfurter Straße Bau- und Industriemaschinen. Er hat das Areal an der Thomastraße mit dem anliegenden früheren Mark-E-Gebäude gekauft.

Halver - Schnapsflaschen, Getränkeverpackungen, Kronkorken sowie ausrangierte Möbel: Allerlei Unrat prägte bis vor kurzem das Bild des Rathausparks.

Doch seit Anfang des Jahres wandelt sich das Bild der Grünanlage und auch des angrenzenden ehemaligen Gebäudes der Mark-E. Der Halveraner Unternehmer Michael Gedigk gestaltet das komplette Areal um.

„Als der Gebäude-Komplex am 1. Januar in mein Eigentum überging, haben wir zunächst einmal damit angefangen, den Park von Wildwuchs zu befreien. In Absprache mit den Baumverein Halver und der Stadtverwaltung – die Genehmigung dazu erhielten wir innerhalb von 24 Stunden – haben wir Bäume und Sträucher gerodet“, erklärt Gedigk, der an der Frankfurter Straße Bau- und Industriemaschinen vertreibt. „Die Resonanz der Bürger ist bislang gut. Viele freuen sich, dass der Park jetzt wieder ansehnlich und der Müll verschwunden ist.“

Aufwertung des früheren Verwaltungsgebäudes

Die Fassade des alten Mark-E-Gebäudes wird mit anthrazitfarbenen Sandwichplatten verkleidet.

Die Umgestaltung der zwischen 6000 und 7000 Quadratmeter großen Grünanlage dient auch der Aufwertung des früheren Verwaltungsgebäudes der Mark-E. Der Unternehmer bringt die 315 Quadratmeter Gewerbefläche – einschließlich der Wohnungen in der ersten und zweiten Etage – auf den neusten Stand. „Wenn wir etwas machen, dann richtig. Von der Elektrik über die Sanitäranlagen bis zur Heizung und den Fenstern wird alles neu gemacht.“ Auch die Außenfassade werde mit anthrazitfarbenen Sandwichplatten verkleidet. „Zusammen mit dem Backstein und den roten Ziegeln ergibt das ein schönes Farbenspiel.“ Zusätzlich hat der Unternehmer 500 Quadratmeter des Parks von der Stadt gepachtet.

Arbeiten sollen bis Jahresende abgeschlossen sein

Bis Ende 2016 möchte Gedigk mit allen Umbauarbeiten fertig sein. Bereits jetzt gebe es für die Wohnungen Interessenten. Auch für die Gewerbefläche im Erdgeschoss seien erste Gespräche geführt worden: „Ich könnte mir vorstellen, dass dort ein Kindergarten, Ärzte, eine Bürogemeinschaft oder Gastronomie einziehen. Doch ich bin für jeden Vorschlag offen“, sagt der Unternehmer.

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