Unternehmen investiert 14 Millionen

Escha feiert Richtfest für Neubau in Halver

Halver - Annähernd 10 000 Quadratmeter Nutzfläche im Neubau an der Märkischen Straße, eine Investition von 14 Millionen Euro – allein schon mit diesen Eckdaten legt die Firma Escha ein Bekenntnis zum Standort Halver ab. Am Freitag wurde mit rund 100 geladenen Gästen Richtfest gefeiert.

Firmenchef Dipl.-Ing Dietrich Turck begrüßte Vertreter von Stadt und Kreis sowie der Firmen, die das Zukunftsprojekt umgesetzt haben. Aus dem Flächenmangel insbesondere für die Verwaltung und der Aufteilung der Fertigung auf zwei Standorte sei der Entschluss zum Neubau erwachsen, erläuterte der Unternehmer. Im Ergebnis verbessert sich nun auch der Warenfluss erheblich. Die Fahrten zwischen den Standorten gehören der Vergangenheit an“, sagte Turck.

Gewappnet ist Escha zudem für den Fall weiteren Wachstums: Rund 5000 Quadratmeter Reserveflächen habe man vom Märkischen Werk erwerben können. Wobei zwar kurzfristig keine Erweiterung geplant, diese Option aber dennoch wichtig sei. Sein Dank gestern galt dem Halveraner Architekten Stefan Czarkowski und den ausführenden Firmen F.W. Meier (Rohbau), Gebr. Schmidt (Tiefbau) und Quast (Fertigbau), die auf der Großbaustelle pragmatisch und zügig für den Fortschritt gesorgt und Probleme im direkten Gespräch geregelt hätten. Im Ergebnis sollen nun zentrale Betriebsteile bereits in den Weihnachtsferien einziehen können.

Ausgetretene Pfade hatte Escha im Verlauf der Planung verlassen. Von Beginn an seien die Mitarbeiter aus der Produktion wie aus dem Versand eingebunden gewesen und hätten damit die Chance gehabt, „sich ihre eigene Arbeitsumgebung zu schaffen“. Als kostensparend habe sich zudem die Entscheidung erwiesen, den eigenen Einkauf in die Vergabe einzubinden. Trotz erweiterter Funktionalitäten im Verlauf der Bauphase sei man innerhalb des Kostenrahmens geblieben.

„Wir freuen uns über das Bekenntnis von Escha und Dietrich Turck zu Halver“, kommentierte Bürgermeister Michael Brosch das Projekt. „Das ist eine wichtige, gute Sache, die man seitens der Stadt nur unterstützen kann.“

Einige imposante Zahlen steuerte Czarkowski noch zum Bauwerk bei. Rund 43 000 Kubikmeter Erdreich wurden auf den insgesamt 21 900 Quadratmetern bewegt und 2800 Kubikmeter Beton verbaut. 650 Fertigteile, zwischen einer und 24 Tonnen schwer, bilden das Gerüst für den neuen Escha-Komplex.

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