Teilnahme am Wettbewerb

„Unser Dorf hat Zukunft“: Dieser Ort im MK wagt den zweiten Anlauf

Zweiter Versuch: Das Aktionsbündnis Oberbrügge-Ehringhausen hat viele Ideen für den Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“.
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Zweiter Versuch: Aktionsbündnis hat viele Ideen für den Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“.

Beim ersten Mal hat es nicht geklappt. Da belegte dieses Dorf im Märkischen Kreis den zweiten Platz beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Den Sieg wollen sich die Bewohner in diesem Jahr holen.

Oberbrügge – Das Aktionsbündnis Oberbrügge-Ehringhausen lädt zum Vortreffen am 30. Juni um 19 Uhr auf den Schulhof der Grundschule in Oberbrügge ein. Der Grund: Oberbrügge nimmt den zweiten Anlauf beim Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“.

Corona-bedingt wurde der Kreiswettbewerb in 2020 verschoben. Ausgelobt wird er seit den 60er-Jahren vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz. „Der Kreiswettbewerb bietet die Chance, neue Impulse zu setzen und die Entwicklung voranzutreiben, um individuelle Lösungen für den demografischen Wandel zu finden, Abwanderungen zu vermeiden, oder Strukturen zu schaffen, um die touristische Attraktivität zu fördern“, heißt es dazu vom Märkischen Kreis.

Oberbrügge hat sich in den vergangenen Jahren enorm entwickelt

Britta Kattwinkel-Kiefer

„Oberbrügge hat sich in den vergangenen Jahren enorm entwickelt“, sagt Britta Kattwinkel-Kiefer. Sie ist Mitglied im Aktionsbündnis Oberbrügge-Ehringhausen und übernimmt die Federführung für die Teilnahme am Wettbewerb. Im Gespräch mit ihr fällt schnell der Begriff „Impulse“. „Das Interesse bei allen ist sehr ausgeprägt“, sagt sie. „Bei Gesprächen sind viele neue Ideen entstanden. Der Wettbewerb setzt Impulse und ist Antrieb, zu handeln.“ Nachhaltigkeit spielt dabei eine wichtige Rolle.

Ein Konzept ist erarbeitet

Wie schon 2017 hatte das Aktionsbündnis auch im vergangenen Jahr ein Konzept erarbeitet. In verschiedenen Arbeitsgruppen wird dies nun verfeinert. „Wir haben viel zu bieten“, fügt sie hinzu. Es gehe auch um die Zusammenarbeit zwischen Bürgern und Politik.

Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit den vier Teilbereichen, die für den Wettbewerb relevant sind. Zum Punkt „Dorfkonzepte“ zählen beispielsweise die Nahversorgung, Mobilität und Energieversorgung. Unter den Punkt „Dorfgemeinschaft“ fallen die Dorffeste, das Vereinsleben, die Tagespflege Am Burgweg und der Jugendtreff „Die Insel“ sowie die Kita Wunderland. Der Mehrgenerationenpark gehört zur „Dorfgestaltung“.

Auch Blühstreifen für Insekten oder Barrierefreiheit sind Themen. Außerdem zählt der Gesamteindruck. Hier wird es eine Änderung zur ersten Teilnahme geben. „Wir haben für die Präsentation ja nur eine Stunde Zeit“, erläutert Kattwinkel-Kiefer. Statt wie 2017 die Präsentation im Bürgerhaus zu zeigen, wird es diesmal eine Rundfahrt zu verschiedenen Stationen geben. So hofft das Aktionsbündnis auf den Sieg.

Wie das Preisgeld verwendet werden könnte, weiß das Aktionsbündnis schon jetzt. „Wir planen den Bau einer Holzhütte“, sagt Kattwinkel-Kiefer. „Sie kann beispielsweise genutzt werden, wenn das Bürgerhaus besetzt ist, bei Dorffesten und anderen Veranstaltungen.“ Die Bewertungskommission wird zwischen dem 30. August und 2. September erwartet.

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