Mehrgenerationenpark

„Unglücklich gelaufen“: Dieser Weg endet vor einer Zaunanlage

Mehrgenerationenpark Oberbrügge Kita Wunderland
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Das Tor ist geöffnet – außer die Kinder der Kita Wunderland sind gerade auf dem Gelände der Einrichtung.

Ein Weg, der vor einem Zaun endet. Und das in einem neuen Park. Das war Thema in einem Ausschuss.

Oberbrügge – „Nichts als die Wahrheit“, wollte Jürgen Wichert hören. Ihm ist aufgefallen, dass ein Weg im Mehrgenerationenpark in Oberbrügge vor einem Zaun endet. Wie das zustande kommt, wollte der SPD-Mann von Bauamtsleiter Michael Schmidt wissen.

Der Zaun ist von Sentiris und sei parallel beantragt worden, es wurde zugestimmt – das sei „unglücklich gelaufen“. Jetzt ist es so, erklärte Schmidt. Jürgen Wichert erwartete, dass an dieser Situation etwas geändert wird. „Was machen wir jetzt?“ Laut Schmidt sei am Ende des Weges ein Tor, das zumindest am Wochenende geöffnet ist. Wichert allerdings bestand darauf, dass es sich nur um einen Zaun ohne Tor handle. Dann solle Wichert mal einen Oberbrügger fragen, konterte Schmidt, wohlwissend, dass der SPD-Mann in Oberbrügge lebt und Leiter des Aktionsbündnisses ist.

Nachfrage bei Sentiris-Geschäftsführer Kristian Hamm: Ja, der Zaun ist von Sentiris. Die Erklärung liegt zum einen in der Sicherheit der Kinder der Kita Wunderland und zum anderen in der Erweiterung der Einrichtung um eine halbe Gruppe. Statt 45 Kinder sind derzeit 62 im Wunderland. Das Tor, das es definitiv gibt und nur später eingebaut wurde, ist nur dann geschlossen, wenn die Kinder draußen sind. Ansonsten ist der Durchgang möglich, sagt Hamm. Eine Erzieherin geht raus, schließt das Tor „und dann werden die Kinder freigelassen“, erklärt Hamm.

Zaun ist aus pädagogischen Gründen wichtig

Wichtig auch aus pädagogischen Gründen sei es, dass die Kinder auch ohne Betreuung das Gelände mal entdecken können. Deshalb aber muss das Tor geschlossen sein. Immerhin ist im Park auch ein Teich. Die Kommunikation von Jürgen Wichert kritisiert Hamm. Die Stadt hat den Zaun, den Sentiris als Mieter selbst gezahlt hat, genehmigt – er bleibt.

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