Schulwegsicherheit im Blick

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Halver - Das Thema Schulwegsicherheit gerät an mehreren Stellen der Stadt in den Blickpunkt. Am 7. Dezember wird die Unfallkommission des Märkischen Kreises in Halver kritische Punkte aufsuchen und über mögliche Maßnahmen beraten.

Vertreten sind darin die Stadt Halver, Märkischer Kreis und Kreispolizeibehörde. 

Goethestraße: 40 000 Euro

Auf Antrag der CDU werden für den Haushalt 2018 der Stadt Mittel in Höhe von 40 000 Euro reserviert, um an der Goethestraße tätig werden zu können und dort eine Querungshilfe für Schüler anlegen zu können. Zahlreiche Kinder sind dort in Richtung Schulzentrum unterwegs. Zugleich wird dort zu schnell gefahren, und die Situation ist unübersichtlich aufgrund parkender Pkw. Das Problem: Ein Zebrastreifen ist in der dortigen Tempo-30-Zone eigentlich verkehrsrechtlich nicht möglich. Der Hauptausschuss empfahl die Bewilligung der Mittel einstimmig. Die Verwaltung solle prüfen, was baulich möglich ist. 

Schwenke: Bis zu Tempo 100? 

In den Fokus rückt auch der Weg zur Schulbushaltestelle in Schwenke, die sich in Dienstühlen befindet. Auf dieses Problem hatte Liane Bauer (CDU) kürzlich aufmerksam gemacht, weil Kinder aus dem Bereich Eschen/Büchenbaum über die Straße Hohenplanken wechseln müssen. Gerade dieser Abschnitt befindet sich außerhalb geschlossener Ortschaft. Eigentlich könnten Autos dort mit 100 Stundenkilometern unterwegs sein. Im Gespräch ist, das Ortseingangsschild weiter in Richtung Bundesstraße 229 zu verlegen. 

Neuen Herweg: Weg herstellen

Auf der Agenda der Unfallkommission steht zudem erneut der Bereich Neuen Herweg. Erklärtes Ziel der Stadt ist es, den Waldweg, der parallel zur Landesstraße verläuft, verkehrssicher zu machen und mit einer ausreichenden Beleuchtung zu versehen. Wer die Maßnahme umsetzt, muss noch geklärt werden. Der Weg ist bislang nicht im städtischen Eigentum, wäre aber insgesamt auch wichtig für die fußläufige Erschließung des Baugebiets Neuen Herweg. Wo er auf die Landesstraße trifft, könnte unter Umständen eine Querungshilfe gebaut werden. Dann aber müsste das Ortsschild verlagert werden.

Bächterhof: Tempo 30? 

Viertes Projekt, verkehrsrechtlich aber auch problematisch, ist der Bächterhof. Er ist ebenfalls Schulweg für viele Kinder in Richtung Schulzentrum, doch auf Teilen der Straße ist Tempo 50 erlaubt. Die Initiative, hier auf Tempo 30 zurückzugehen, stammt von der SPD. Rechtliche Krux beim Bächterhof ist aber, dass dort an zwei Stellen Fußgängerampeln stehen. In 30er-Zonen sind aber beampelte Überwege ebenfalls nicht vorgesehen.

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