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Motorradfahrer tödlich verunglückt: Neue Hinweise und Zeugenaufruf

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Von: Sarah Lorencic, Erik Hlacer

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Alleinunfall im MK: Ein Motorradfahrer ist nach einem Sturz in Halver ums Leben gekommen.
Alleinunfall im MK: Ein Motorradfahrer ist nach einem Sturz in Halver ums Leben gekommen. © Markus Klümper/dpa

Bei einem Motorradunfall im Märkischen Kreis ist am Sonntag ein Mann gestorben. Der Kradfahrer geriet auf der Bundesstraße 229 ins Schleudern. Die Straße blieb bis in den Abend gesperrt.

Halver - Ein 71-jähriger Motorradfahrer aus Lünen befuhr am Sonntag gegen 12.40 Uhr die Bundesstraße 229 (Rader Straße) in Halver-Schmalenbach. Wie die Polizei berichtete, geriet der Mann dabei aus bislang ungeklärter Ursache und ohne erkennbaren Grund ins Schleudern und krachte wenig später in eine Leitplanke. Dabei zog er sich tödliche Verletzungen zu.

Nach Angaben der Polizei war der Lünener in einer Gruppe von Motorradfahrern unterwegs. Demnach hätten seine drei Mitfahrer den Sturz zunächst nicht mitbekommen, da sie vor ihm gefahren seien. Ein Autofahrer konnte den Sturz jedoch teilweise im Rückspiegel beobachten und die Polizei alarmieren.

[Update, 26. September, 11.30 Uhr] Wie neue Erkenntnisse ergeben haben, konnte ein Autofahrer in seinem Rückspiegel beobachten, wie der Verunglückte mit seinem Motorrad ins Schleudern geriet, über die Gegenfahrbahn fuhr und dann in die Leitplanke fuhr. Direkt vor Ort waren zufällig zwei Feuerwehrleute, die versuchten, den Mann aus Lünen zu reanimieren. Leider ohne Erfolg.

Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen. Möglicherweise könnte ein weiterer Motorradfahrer mit einer blau-weißen Sportmaschine, der die Unfallstelle kurz zuvor passierte, Hinweise geben. Hinweise können unter 02353/91990 an die Polizeiwache Halver weitergegeben werden

Experten der Dortmunder Polizei haben die Ermittlungen übernommen. Die Bundesstraße blieb dafür am Sonntag bis 17.25 Uhr gesperrt.

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