Unfall auf B229: Fahrerin offenbar alkoholisiert

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Schwerer Verkehrsunfall auf der B229 bei Schmalenbach.

HALVER - Ein schwerer Unfall hat sich am Montagnachmittag auf der Bundesstraße 229 bei Schmalenbach ereignet. Zwei Personen verletzten sich so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. Es kam infolge einer Vollsperrung zu kilometerlangen Staus.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war eine 57-jährige Halveranerin aus Richtung Schwenke nach Halver unterwegs, kam jedoch nach einer leichten Rechtskurve von der Fahrbahn ab. Dabei geriet sie mit ihrem Renault Twingo in den Gegenverkehr, wo eine 29-jährige Radevormwalderin in einem Opel Corsa unterwegs war. Diese versuchte vergeblich, dem entgegenkommenden Wagen auszuweichen – es kam zum Zusammenstoß. Beide Fahrerinnen verletzten sich schwer.

Bei ihren ersten Ermittlungen vor Ort stellte die Polizei fest, dass die mutmaßliche Unfallverursacherin alkoholisiert unterwegs war: Die Atemprobe habe einen Alkoholgehalt von mehr als ein Promille im Blut der 57-Jährigen ergeben, erklärte eine Sprecherin im Gespräch mit unserer Zeitung.

Nicht nur die Zerstörung der beteiligten Autos, auch deren Entfernung voneinander verdeutlichten, mit welcher Wucht die Fahrzeuge gegeneinander geprallt sein müssen: Der Corsa war knapp 50 Meter weiter geschleudert worden, nachdem er mit dem Twingo kollidiert war. 29 Rettungskräfte des Löschzugs Stadtmitte waren in acht Fahrzeugen zum Unglücksort geeilt – zunächst mit dem Auftrag, eine eingeklemmte Person zu befreien. Letztlich musste das schwere Gerät der Feuerwehr doch nicht zum Einsatz kommen, da die Unfallbeteiligten ohne technische Hilfe aus ihren Fahrzeugen befreit werden konnten. Notarzt Jochen Eversmann übernahm daraufhin die Erstversorgung. Zwei Rettungswagen folgten, um die Schwerverletzten ins Klinikum zu fahren.

Erstmals kam im Zuge der Unfallaufnahme auch die Hubrettungsbühne der Feuerwehr Halver zum Einsatz: Wie es von Seiten des Löschzugs hieß, hatte die Polizei das neue Flaggschiff der Wehr angefordert, um aus großer Höhe Fotos vom Unfallort machen zu können. Daraufhin rückte auch dieses Fahrzeug aus. - Frank Zacharias

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