Raumentwurf in der Planung

+
Für die Villa Wippermann wird derzeit der Entwurf eines Raumkonzepts erstellt.

Halver - Nachdem Kulturmanager David Babin ins Rathaus an der Thomasstraße umgezogen ist, steht die Villa Wippermann - die zum Regionale-Projekt „Häuser der Kultur“ zählt - leer und kann saniert und umgebaut werden. Nach der Vermessung der Räume werde noch an einem Raumentwurf gearbeitet, erklärt Thomas Gehring, Leiter des Fachbereichs Bürgerdienste, auf Anfrage des Allgemeinen Anzeigers.

In der ersten Etage der Villa soll bekanntlich das Heimatmuseum untergebracht werden, während es im Erdgeschoss einen Ausstellungs- und Veranstaltungs- sowie einen Multimediaraum geben soll.

Dort könne man dann auch mal einen Film zeigen oder interaktiv tätig werden, erläutert Gehring. Und der Heimatverein könnte seine Ausstellungen im Erdgeschoss präsentieren. Was noch möglich sein wird, so der Fachbereichsleiter, darüber werde gesprochen. So habe es beispielsweise schon zwei Treffen mit den Vertretern der Heimatvereine aus den Nachbarkommunen zwecks Informationsaustausches gegeben.

Sobald der Raumentwurf fertiggestellt ist, würde dieser zur Beratung und Abstimmung in die Gremien gehen. Eine erste Abstimmung wird dabei im Regionale- und im interfraktionellen Arbeitskreis erfolgen. Ausschüsse und letztlich der Rat werden dann für einen Baubeschluss sorgen, so dass voraussichtlich im kommenden Frühjahr mit dem „Denkmal gerechten Umbau“ der Villa Wippermann begonnen werden kann.

„Wir wollen das Erscheinungsbild, so weit es wirtschaftlich vertretbar ist, nicht verändern“, betont Gehring. Genau das Gegenteil wird mit dem Gelände um das Gebäude geschehen: Die Planungen für den Stadtpark befänden sich in der Abstimmung, so der Fachbereichsleiter, es seien nur noch einige wenige Punkte offen. So müsse beispielsweise entschieden werden, ob und wie der (aktuelle) Parkplatz vor dem DRK-Gebäude einbezogen wird.

Sobald dann „grünes Licht“ gegeben wurde, könne mit der Umsetzung der Planung zum Stadtpark begonnen werden. Ob das noch in diesem Jahr geschehen wird, vermochte Gehring nicht zu sagen, das sei natürlich auch wetterabhängig. Möglicherweise können aber schon erste Arbeiten durchgeführt werden.

Von Det Ruthmann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare