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Umbau in der Regenbogenschule: Mehr Platz für die OGS

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Von: Sarah Lorencic

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Im neunen „Dschungel“: Kai Henning, Leiter der Offenen Ganztagsschule der Regenbogenschule, ist sehr zufrieden mit dem Umzug in der Schule.
Im neunen „Dschungel“: Kai Henning, Leiter der Offenen Ganztagsschule der Regenbogenschule, ist sehr zufrieden mit dem Umzug in der Schule. © Sarah Lorencic

Die alten Räume der OGS gibt es nicht mehr. Sie werden jetzt Klassenräume. Wir waren in der Schule und haben uns die neue Aufteilung angesehen.

Halver – Während auf der hinteren Wiese der Regenbogenschule neun Container aufgestellt wurden, um mehr Raummöglichkeiten zu schaffen, ist die Offene Ganztagsschule aus dem Obergeschoss ausgezogen. Aus dem „Blauen Salon“ und dem „Dschungel“ werden Klassenräume für die neuen Erstklässler. Die OGS zieht jedoch nicht in die Container ein, sondern in die Förderräume. Diese hingegen werden fortan in den Schulcontainern zu finden sein. Für die OGS bedeutet das nicht nur mehr Platz, sondern vor allem viele praktische Vorteile.

Bei einem Ortstermin an der Schule führt OGS-Leiter Kai Henning durch die leere Schule. Nur Handwerker sind in dem Gebäude, denn noch ist einiges zu tun. Neben den Toiletten am Pausenhof, die rechtzeitig zu Schulbeginn fertig werden sollen, müssen die alten und neuen OGS-Räume hergerichtet werden. Es wird gestrichen und gründlich gesäubert.

Mehr Räume und eine zweite Essensausgabe

Die neuen Räume für die Offene Ganztagsschule befinden sich in den alten Förderräumen, die an die Lehrküche grenzen. Sie befindet sich in dem Trakt, der vom Haupteingang rechts durch eine Tür erreichbar ist. Der Vorteil der neuen Räume ist zum einen, dass sie miteinander verbunden sind und zum anderen, dass der Weg zum Pausenhof von dort sehr kurz ist. Weil an die OGS-Räume die Lehrküche grenzt, hat man sich dazu entschlossen, eine zweite Essensausgabe und Mensa zu schaffen. So wird der Betrieb entzerrt und lange Schlangen und weite Wege werden vermieden. Die Mensa im Obergeschoss wird bleiben und weiterhin auch von der OGS genutzt. In der Mensa im Obergeschoss war neben einer Puppenecke auch ein Schreibtisch für Kai Henning. Die Puppenecke kommt in einen anderen Raum und Kai Henning bezieht neben den neuen OGS-Räumen ein Büro, nämlich den „Kartenraum“. Dort sollen fortan in Ruhe Mitarbeiter-Besprechungen und Elterngespräche stattfinden – und der OGS-Leiter bekommt einen ruhigen Arbeitsplatz.

Der „Blaue Salon“ wird wie der „Dschungel“ zu einem Klassenraum umfunktioniert. Nach dem frischen Anstrich folgt jetzt die Möblierung.
Der „Blaue Salon“ wird wie der „Dschungel“ zu einem Klassenraum umfunktioniert. Nach dem frischen Anstrich folgt jetzt die Möblierung. Das Pult steht bereits. © Sarah Lorencic

Während die OGS-Räume noch renoviert werden, ist der „Dschungel“ bereits umgezogen und jetzt im Pavillon gleich gegenüber des Spielzimmers zu finden. Er soll als Ruhe- und Bastelraum dienen. Das Spielzimmer, das es schon gab, wird weiterhin bei schlechtem Wetter genutzt. „Wir haben ganz viel Platz“, sagt Kai Henning und freut sich über diese Entwicklung der OGS.

Denn Platz ist dringend nötig: Mit der neuen Vierzügigkeit und den steigenden Anmeldungen in der Offenen Ganztagsschule sind in diesem Schuljahr rund 110 Schülerinnen und Schüler in der OGS – das sind 65 mehr als im vergangenen Schuljahr.

Elternabend soll alle Fragen klären

Um die Eltern zu informieren, soll es einen Elternabend geben. Zunächst – wie gewohnt – einen für die, die mit ihren Kindern neu an der Grundschule sind. Einen weiteren soll es anlässlich des Umzugs für alle geben, um die neuen Räume der OGS zu präsentieren. Für den Leiter der OGS sind es nur positive Veränderungen, die zu verkünden sind. „Eigentlich ist es nur ein Raumgewinn.“

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