DRK mietet ehemaliges Jugendzentrum-Gebäude

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Nach dem 1. Dezember werden sich diese Räume, die derzeit noch von den Besuchern des Jugendzentrums genutzt werden, verändern und für die DRK-Kita umgebaut.

Halver - Nachdem seit Februar mit dem DRK-Landesverband verhandelt worden war, konnte nun Stadtkämmerer Markus Tempelmann Vollzug melden: Das DRK wird das Gebäude, in dem bisher das Jugendzentrum untergebracht ist, mieten.

Die Räume werden benötigt, um die Kindertagesstätte (Kita) zu erweitern. Denn in der eigentlichen Einrichtung auf dem Nachbargrundstück gibt es keine Erweiterungsmöglichkeiten. Schon jetzt wurde von der DRK-Kita das Kellergeschoss des Jugendheims für die Betreuung von Mädchen und Jungen genutzt. Um den Mietvertrag zwischen der Stadt Halver und dem DRK abschließen zu können, hat das Rote Kreuz eine gemeinnützige Gesellschaft gegründet: die Kinderwelt Altena-Lüdenscheid gGmbH. Die wird nun den Antrag für die notwendigen Umbaumaßnahmen stellen und – sofern dann auch der Bewilligungsbescheid vorliegt – mit den Arbeiten beginnen. Wie Tempelmann erklärte, seien umfangreiche Umbauarbeiten erforderlich. Der Startschuss dafür soll am 1. Dezember dieses Jahres fallen, so dass zum neuen Kindergartenjahr ab dem 1. August 2016 zwei neue Kita-Gruppen eingerichtet. Es soll dann eine Ü3-Gruppe mit 25 Kindern und eine U3-Gruppe des Typs 2 (vier Monate bis 2 Jahre alte Kinder) geben. Zehn Mädchen und Jungen können in dieser U3-Gruppe aufgenommen werden, erläuterte Markus Tempelmann gegenüber dem Allgemeinen Anzeiger. Das bedeutet gleichzeitig, dass das Jugendzentrum bis Ende November in die Räume in der Helle umgezogen sein muss. Die Planungen dafür hätten begonnen, erklärte der Kämmerer, dass man dafür auch „Geld in die Hand nehmen muss“. Dagegen hoffen Stadt und DRK, dass es für die notwendigen Umbauarbeiten des Jugendheims zur Kita Fördermittel vom Land geben wird. Das sollte angesichts der guten Zusammenarbeit von DRK, Kreisjugendamt und Stadt – „Dafür möchte ich allen Beteiligten noch einmal ausdrücklich danken“, betonte Kämmerer Markus Tempelmann – kein großes Problem sein. Letztlich werde die Versorgungsquote der Kinderbetreuung in Halver, besonders der U3, dadurch erheblich verbessert.

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