Überholverbot auf L528 irritiert Autofahrer

Das Überholverbot gilt nun auch hinter Krausebuche.

HALVER -  Der Weg von Halver nach Hagen ist nicht nur weit, sondern dauert mitunter auch lang. Vor allem dann, wenn ein schwerer Lastwagen ein schnelleres Fahren unmöglich macht. Die Überholmöglichkeit hinter Krausebuche wurde dann stets gerne genutzt – bis jetzt.

Denn mit der Begrenzung auf 80 Stundenkilometern (wir berichteten gestern) geht ein durchgängiges Überholverbot einher, das die Autofahrer offenbar von gefährlichen Manövern abhalten soll.

Wie Roland Wachtmeister vom Straßenverkehrsamt des Märkischen Kreises im Gespräch mit unserer Zeitung erklärte, habe sich seine Behörde auch gegen die bislang nach Hürxtal geltenden Zusatzschilder einer Überholmöglichkeit von langsamen Fahrzeugen ausgesprochen. „Das Schild mit dem Trecker, der überholt werden darf, versteht kaum ein Autofahrer richtig“, so Wachtmeister. Will sagen: Eigentlich durfte alles, was laut Zusatzbeschilderung nicht schneller als 25 Stundenkilometer fahren darf, überholt werden. Trecker allein sind mit dem Verkehrsschild nicht gemeint. Das Fatale: Durch die falsche Deutung wurden die landwirtschaftlichen Fahrzeuge selbst dann überholt, wenn sie mehr als 25 km/h auf dem Tacho hatten. „Dabei gibt es immer mehr Trecker, die locker mit 40 Stundenkilometer unterwegs sind“, weiß Wachtmeister. Um das daraus resultierende Gefährdungspotenzial zu verringern, habe man sich für die Entfernung der Zusatzschilder entschieden. - zach

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