Stehende Ovationen beim Benefizkonzert „Binyo & Friends“

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Über drei Stunden Programm und mehrere Zugaben: „Binyo & Friends“ überzeugten das Publikum in der Aula des Anne-Frank-Gymnasiums restlos.

Halver - Gemeinsam mit guten Freunden machte sich Sänger und Songwriter „Binyo“ alias Robin Brunsmeier am Freitagabend in der Aula des Anne-Frank-Gymnasiums für den „Verein der Freunde Togos“ und dessen Projekte stark.

Vor voll besetzten Rängen setzte der Halveraner seine 2012 begonnene Konzertreihe „Binyo & Friends“ mit einem Benefizkonzert zugunsten des jungen Vereins, der sich aus ehemaligen Schülern des Anne-Frank-Gymnasiums zusammensetzt, und einem prallen, mitreißenden Drei-Stunden-Programm, fort.

Als „Friends“ hatten Sänger und Texter „Frère“, das Lüdenscheider Duo „HonigMut“ – Melina Fuhrmann und Nando Andreas –, Rapper „BassTea“ als Teil des neu gegründeten Duos „Hazefeld“, der Halveraner Christian Lauermann als Schlagzeuger sowie die beiden Mannheimer Freunde Christopher Hans (Akkordeon) und Julian Heyden (Bass) maßgeblichen Anteil am Erfolg der Veranstaltung.

Dass sich Rudolph F. Nauhauser als Überraschungsgast mit seinem Saxofon virtuos ins Konzertgeschehen einschaltete, machte das Hörvergnügen komplett. Sogar nach drei Stunden hatten die Zuhörer, die „Binyo & Friends“ mit stehenden Ovationen feierten, noch nicht genug von dieser jungen, frischen Musik und forderten beharrlich Zugaben ein.

Mit Abwechslung und Können begeisterten die Musiker das Publikum. „Frère“, der sich auf Englisch in die Welt der tiefen Gefühle begab, zeigte sich als Spezialist für die zarten, gefühlvollen Momente. „Hazefeld“, wo sich Binyo an der Seite von „BassTea“ alias Sebastian Kreinberg von einer bislang unbekannten Seite zeigte, heizte in Partymanier ein.

Emotionen pur bei bekannten und neuen Liedern

„Wie eine Droge“ rauschte der Beat bei „Dreh dieses Lied auf“ durch den Blutkreislauf. Emotionale Tiefe und Gefühl legte „HonigMut“ in seine Songs. Ob Solo, als Duett mit Christopher Hans (Produzent des Binyo-Debütalbums „Der Steg ist das Ziel“) und im Spiel mit seiner Band, trumpfte Binyo mit bekannten und neuen Liedern auf.

Mit Rhythmus und hippen Grooves gaben Christian Lauermann, Christopher Hans und Julian Heyden den „Binyo“-Songs wie „Dieser Baum“ oder „Wohlstand“ das gewisse Etwas.

Erlös des Konzertes für Erlös die „Sound Bäckerei“

Organisiert hatten den Abend die „Sound Bäckerei“ von Teresa Schabo und Robin Brunsmeier sowie die Freunde Togos, die ihren Verein und ihr Projekt – die Errichtung eines Heims für Waisen- und Straßenkinder in der Kleinstadt Gléi im westafrikanischen Togo – vorstellten. Je zur Hälfte kam der Erlös der „Sound Bäckerei“ für kulturelle Projekte in der Region und den Freunden Togos zugute.

„Seit einer Woche haben wir das Geld für den Bau des Heims zusammen“, vermeldeten Lehramtsstudent Colin Nolan (Vorsitzender) und Betriebswirtin Ann-Kathrin Falkenroth-Steinbach (Organisation) beim Konzert. Was fehle, seien Mittel für den Unterhalt des Heims.

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