Werner Turck gibt den UWG-Vorsitz ab

Halver - Nach 34-Jähriger Tätigkeit hat Werner Turck seinen UWG-Vorsitz „in junge Hände“ gelegt. Wie er im Rahmen eines Pressegesprächs mit dem Allgemeinen Anzeiger erklärte, wird in Zukunft Dr. Sabine Wallmann der Unabhängigen Wählergemeinschaft in Halver vorstehen.

Von Friederike Domke

Der 81-jährige Unternehmer betonte, dass die Entscheidung seinen Einsatz für die UWG nicht schmälern werde: „Mein Herz schlägt für die UWG und ich bin und bleibe mit Leidenschaft Mitglied“, sehe er doch die UWG als unverzichtbare Gemeinschaft, die in der Kommunalpolitik tätig ist. Seinen Einsatz in den vergangenen Jahren würdigte auch Sabine Wallmann: „Wir sind froh, dass er den Vorsitz so lange inne hatte.“ Er sei in der Kommunalpolitik ein unschätzbarer Ratgeber und das werde auch in der Zukunft so bleiben.

Doch nicht nur das Amt des Vorsitzenden wurde im Rahmen einer Mitgliederversammlung Ende Februar neu besetzt. Fraktionsvorsitzender Werner Lemmert übernimmt fortan den Posten des stellvertretenden Vorsitzenden, Eveline Scharwächter ist Schriftführerin und Manfred Biber Rechnungsführer. Den erweiterten Vorstand besetzen nun Peter Bell, Leif Jakubowski, Paul-Adolf Turck, Ulrich Wallmann und Andreas Wolf. Zu UWG-Ehrenvorsitzenden wurden Günther Vahlefeld und Dr. Oskar Hemmert ernannt. „Ein guter, leistungsstarker Vorstand“, resümierte Werner Turck.

Gut aufgestellt sieht sich die UWG auch hinsichtlich der Kommunalwahl am 25. Mai. Unlängst stellten sie ihre Kandidaten auf. Wallmann sieht die Stärken der UWG zum einen in der beruflichen Vielfalt und daraus resultierenen Fachkompetenz der Kandidaten, zum anderen in der politischen Unabhängigkeit. „In Halver sind wir Bürger, die sich rein sachorientiert engagieren und auch so handeln“, so Wallmann.

Einen Kernpunkt des Wahlkampfes sieht die unabhängige Wählergemeinschaft in der Stärkung der Region Südwestfalen. Die Politik müsse verhindern, dass die drittstärkste Industrieregion Deutschlands kleiner werde. Die interkommunale Zusammenarbeit werde in diesem Zusammenhang immer wichtiger, betonte Wallmann. Aber auch die Generationenfrage und die Steigerung der innerstädtischen Attraktivität sowie die aktuelle Schulpolitik haben die Politiker der UWG auf ihre Agenda geschrieben. Man wolle die Region unterstützen und nach vorn bringen, machte auch Werner Lemmert die Belange der UWG deutlich. Turck: „Die Denke in anderen Dimensionen ist unser Kennzeichen. Die UWG ist heute wichtiger denn je.“

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