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Trotz Corona: Martinsumzüge wohl wieder ohne Auflagen

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Von: Thilo Kortmann

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Der Fantasie sind wieder keine Grenzen gesetzt: Bei der Gestaltung der Laterne. Die Martinsumzüge sollen wieder stattfinden.
Der Fantasie sind wieder keine Grenzen gesetzt: Bei der Gestaltung der Laterne. Die Martinsumzüge sollen wieder stattfinden. © Privat

„Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne“, schallt es bald wieder durch die Straßen von Halver. Nach zwei Corona-Jahren können die Martinszüge womöglich diesmal sogar ohne einschränkende Auflagen stattfinden. Das Interesse der Veranstalter scheint allerdings noch überschaubar.

„Bislang gibt es einen Antrag für einen Martinsumzug. Das katholische Familienzentrum St. Nikolaus hat einen Antrag gestellt“, erklärt Lutz Eicker vom Ordnungsamt der Stadt Halver. Rund 200 Teilnehmer nähmen an der Veranstaltung des Familienzentrums an der Bachstraße teil. Und bislang gebe es auch noch keine Auflagen für die Umzüge, was die Coronaschutzmaßnahmen betreffe, sagt Eicker. Er sehe in der Tatsache, dass die Umzüge an der frischen Luft stattfinden, auch bislang keinen Grund für coronabedingte Einschränkungen. „So wie es jetzt aussieht, bleibt es bei dem freiwilligen Tragen einer Maske und dem Abstandhalten“, sagt er.

Davon raten wir ab, dass in geschlossenen Räumen gefeiert wird. Deshalb sieht die Stadt auch dieses Jahr wieder für den Weihnachtsmarkt vom Kulturbahnhof ab.

Lutz Eicker, Ordnungsamt Halver

Feiern in geschlossenen Räumen sieht Eicker dagegen kritisch. „Davon raten wir ab, dass in geschlossenen Räumen gefeiert wird. Deshalb sieht die Stadt auch dieses Jahr wieder für den Weihnachtsmarkt vom Kulturbahnhof ab“, erklärt Eicker. Was jedoch im November sein werde, das müsse man abwarten. Der Märkische Kreis genehmige die Martinsumzüge.

Und sollte die Landesregierung über neue Coronaschutzmaßnahmen entscheiden, dann müsse man reagieren. Um die fünf Martinsumzüge gebe es in jährlich in Halver. Der Awo-Kindergarten oder auch das DRK hätten die Jahre zuvor regelmäßig Umzüge veranstaltet. Zu den größten gehört die Veranstaltung in Oberbrügge mit rund 200 Besuchern. Dafür wurde die Jahre zuvor die Heerstraße in Teilbereichen gesperrt.

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