Sprachförderung auch durch Musik

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Den Mädchen und Jungen des Awo-Kindergartens „Wundertüte“ war gestern anzusehen, dass ihnen das Trommeln und Klatschen sehr viel Spaß macht.

HALVER - Laut geht es in der Turnhalle des Awo-Kindergartens „Wundertüte“ zu: Nach draußen schallen Klatschen und Trommeln - ein Blick in den großen Raum zeigt, dass sieben Mädchen und Jungen mit offensichtlich viel Spaß trommeln und mit den Händen klatschen. Der Grund dafür ist ein Trommel-Workshop, der im Rahmen des Programms „Frühe Chancen“ in der Kindertagesstätte an der Weststraße durchgeführt wird.

Wie Kindergartenleiterin Doris Teske erklärt, handelt es sich dabei um ein vom NRW-Ministerium gefördertes Programm für eine altersintegrierte Sprachförderung. Teske selbst sowie ihre Mitarbeiterin Heike Rund haben an einer Fortbildung der Institution „pädquis“ teilgenommen, um dadurch Möglichkeiten zu erfahren, wie in einem Kindergarten Mehrsprachigkeit zum Tragen kommt und dadurch gleichzeitig die Wertschätzung gegenüber der jeweiligen Sprache und dem (Herkunfts-) Land gezeigt werden kann.

Eines der Ziele sei dabei auch, so erläutert Doris Teske weiter, die Eltern miteinzubinden. Dies sei in der „Wundertüte“ bereits durch ein landesspezifisches Frühstück geschehen. Eltern aus der Türkei, aus Griechenland, Polen und Russland hätten entweder zuhause oder zusammen mit den Kindern in der Kita solch ein spezielles Frühstück erstellt.

Ebenfalls seit ein paar Wochen gehört auch die Musik, die natürlich verbinde, mit dazu. Die Vielfältigkeit auch in einer Kita, so ein Hauptziel, soll als etwas ganz normales dargestellt werden. Der Trommel-Workshop, den Erzieherin Zoi Gonou-Becker zusammen mit Christian Becker und Kosta Velikis durchgeführt, soll in der Awo-Kita zu einer festen Einrichtung werden. - Det Ruthmann

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