Traditionelle Osterfeier in Oberbrügge

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Die leeren Körbchen der Kinder sollten sich schnell mit zahlreichen bunten Ostereiern füllen. Manche waren ganz einfach zu finden, andere kaum erreichbar versteckt – zum Beispiel auf einem Fußballtor. Am Schluss teilten die Kinder ihre Beute fair auf.

Oberbrügge - Auf der Anlage rund um die Grundschule konnten die Kinder am Samstagmittag hunderte von bunten Ostereiern suchen. Am Abend schließlich veranstaltete der TuS Oberbrügge gemeinsam mit dem MGV Oberbrügge-Ehringhausen das traditionelle Osterfeuer für Jung und Alt an gleicher Stelle.

Bevor sich die Kinder mit kleinen Körben auf die Suche nach den Ostereiern machen konnten, wurden sie zunächst in Begleitung ihrer Eltern auf eine kleine Wanderung durch das Dorf geschickt. In dieser Zeit bot sich für die Mitglieder des TuS Oberbrügge die Gelegenheit, sich zahlreiche Verstecke zu überlegen – mal offensichtlich auf der Wiese, mal scheinbar unerreichbar auf der Latte eines Fußballtores. Und nachdem die Kleinen schließlich auf das Feld gestürmt waren und ihre Körbe gefüllt hatten, wurden alle gefundenen Eier zentral gesammelt und fair an alle Suchenden verteilt.

Wie auch im vergangenen Jahr gab es einen kleinen Sportparcours mit sechs spaßigen Stationen wie „Eierlaufen“, „Sackhüpfen“ oder „Körbe werfen“. Der Kaninchenzuchtverein Oberbrügge stellte zudem einige Kaninchen in einem Gehege aus, die natürlich ausgiebig gestreichelt werden durften. „Wir haben gutes Wetter und viele Teilnehmer“, fasste Schriftführerin Christel Kuhlmann vom TuS den Nachmittag zusammen. Am Abend schließlich wurde bei Einbruch der Dämmerung in der Nähe des Bürgerhauses das Osterfeuer angezündet.

Osterfeuer in Oberbrügge

Mehr als 200 Besucher lockten die Veranstalter zu der traditionellen Feier. Wie immer kümmerte sich der TuS Oberbrügge um das Feuer, während Mitglieder des MGV Oberbrügge-Ehringhausen mit Grill und Glühwein für ausreichende Verpflegung der Gäste sorgten. Für den Fall der Fälle war eine Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr einsatzbereit vor Ort. „Die Bäume für das Feuer sind gerade erst gefällt worden“, erklärte Casper Steinbach, Ehrenvorsitzender des TuS, der beim Vorbereiten des Feuers half und seit 1947 mit dabei ist. „Unbehandeltes Holz brennt nämlich besonders gut.“

Von Jan-Gerrit Weber

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