300 Tonnen Streusalz als Reserve für den Notfall

HALVER ▪ Schnee auf den Wiesen, Eis auf der Straße: Was Kindern Freude bereitet, ist für manch einen Autofahrer ein Graus. Doch bislang vermeldet der Baubetriebshof eine recht ruhige Lage von Halvers Straßen.

Wenn man auch seit Freitagmittag „in Bereitschaft“ ist. Und das bedeutet für einige Mitarbeiter: früh aufstehen. Für den Bereitschaftsdienst beginnt die Schicht werktags um 4 Uhr, an Sonn- und Feiertagen um 6 Uhr. Doch viel zu tun gab es bislang nicht: „Am Samstag mussten wir gar nicht raus und auch am Sonntag war es in Halver ruhiger als zum Beispiel in Lüdenscheid“, blickt Raimund Baytz auf einen eher verhaltenenen Wintereinbruch zurück. Dabei sei man für eisigeres Wetter durchaus gerüstet, wie der Baubetriebshofleiter erklärt. Zum einen habe man das Salzlager am Höveler Weg natürlich rechtzeitig gefüllt – 400 Tonnen passen nach Angaben von Raimund Baytz in die Halle. Bei „normalen“ Wintern werde der Bestand bei Bedarf aufgefüllt. Was bei lange andauerndem Schneefall und monatelanger Glätte jedoch schwierig sein kann – wie die vergangenen Winter gezeigt haben. Daher hat sich die Stadt eine eiserne Reserve geschaffen, auf die sie im Notfall zurückgreifen kann. An der Streusalzreserve des Landes beteiligt sich Halver nicht – viel mehr will man eigene Wege gehen, um Kosten zu sparen. 300 Tonnen habe man beim Lieferanten bis zum Abruf einlagern lassen. „Pro Tonne und Monat zahlen wir einen Euro Lagergebühr. Das ist immer noch günstiger, als wenn wir die Reserve des Landes in Anspruch nehmen würden“, so Baytz. Zudem würde die Stadt schneller auf das Salz zugreifen können. ▪ Frank Zacharias

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