Tödlicher Radunfall: Keine weiteren Ermittlungen

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Mitten auf dem Mehrzweckstreifen war das Verkehrsschild aufgestellt, mit dem der Radfahrer kollidierte.

Halver - Im Fall des tödlich verunglückten Radfahrers aus Lindlar (50) in Schwenke am Sonntag werde es keine Nachermittlungen geben.

Das sagte auf Anfrage unserer ZeitungMarcel Dilling, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde in Iserlohn. Die Angaben zum Unfallgergang seien eindeutig. Es sei von einem tragischen Geschehen auszugehen. 

Der Unfall hatte sich um 13.15 Uhr auf der Bundesstraße 229 in Fahrtrichtung Halver in halber Höhe zwischen der früheren Gaststätte auf der Kuppe und dem Abzweig in Richtung Schwenke/Anschlag ereignet. 

Der Radfahrer war in einer Gruppe mit drei weiteren Radlern unterwegs. Beim Zurückschauen kollidierte er mit einem Verkehrsschild, das 200 Meter vor einer Baustelle den Verkehr von dem sonst erlaubten Tempo 70 auf 50 herunterregelt. Das mobile Verkehrszeichen war mittig auf dem Mehrzweckstreifen aufgestellt. 

Der 50-Jährige stürzte und wurde mit dem Rettungshubschrauber nach Dortmund geflogen. Doch die Hilfe kam zu spät. 

Auch am Folgetag waren die Spuren an der Unfallstelle deutlich zu erkennen. Kerzen erinnern dort an den Verstorbenen.

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