Tobende Menge in der Scheune

Die Band „Living Planet“ sorgte dafür, dass beim Scheunenfest die Post so richtig abging. ▪ Domke

HALVER ▪ Wenn die Landjugend Halver zum Scheunenfest am Pfingstwochenende einlädt, dann kommen die Besucher in Scharen. Bis über die Stadtgrenzen Halvers hinaus ist das Traditionsfest mittlerweile bekannt und erfreut sich stets wachsender Beliebtheit.

In diesem Jahr stellte Rainer Dowy seine Maschinenhalle zur Verfügung und ließ sie vom Organisationsteam der Landjugend zur Partyscheune umdekorieren.

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Scheunenfest: 750 Partygäste feiern bis tief in die Nacht

Und der Aufwand hatte sich gelohnt: Rund 750 Gäste zählte der Veranstalter, als die Kassen geschlossen wurden. „Damit sind unsere Kapazitäten voll erreicht und dabei haben wir schon eine größere Halle.“, berichtete Florian Grafe, der unter der Anleitung des ersten Vorsitzenden, Heiner Wiethege, für die Organisation verantwortlich zeichnete. „Besonders begeistert sind wir von dem befestigten Außenplatz, mit dem Split kommt jeder mit trockenen Füßen nach Hause.“ schmunzelte Grafe. Und auch der Hausherr ließ sich auf seinem Gelände blicken: „Ich bin begeistert von der guten Stimmung“, so Dowy. Doch neben der perfekten Organisation durch das 40-köpfige Landjugend-Team ist es zuletzt auch der Band „Living Planet“ zu verdanken, dass das Scheunenfest Jahr für Jahr ein so großer Erfolg wird. Bereits zum siebten Mal sorgte die Coverband mit den Leadsängern Patricia Trautmann und Michael Hirsch für die Musik.

Auf einer großen Bühne brachten die sechs Musiker die Menge zum Toben und die Scheune zum Beben. Ausgelassen feierten die Partygäste zu altbekannten Hits wie „Sauerland“ oder „Narcotic“ – und das bis tief in die Nacht hinein. Egal ob älteres oder aktuelles Liedgut: Die Gruppe „Living Planet“ weiß, wie man eine Party rockt. Sie beherrschen ihre Instrumente in Perfektion und sind ein absoluter Party-Garant.

Nachdem der Samstag ganz im Zeichen des Feiervolks stand, kamen am gestrigen Pfingstmontag die Familien auf ihre Kosten. Beim Frühschoppen trafen sich die älteren Besucher zu einem Glas Bier, während die kleinen Gäste sich beim Wettmelken oder Preiskegeln versuchen konnten. Das Euter von Kuh „Berta“, eine lebensgroße Attrappe, wurde mit Wasser gefüllt, und die Kinder hatten 30 Sekunden Zeit, möglichst viel heraus zu melken. Carina war mutig und trat als Erste in ihrer Altersklasse an. Die Zehnjährige schaffte einen ganzen Liter. „Vielleicht bin ich ja so gut, dass ich hinterher noch den Hauptpreis gewinne.“, lachte sie. Und auch die neunjährige Natascha stand mit 0,85 Litern ebenfalls gut da.

Viele Bürger nutzen den trockenen Feiertag und kamen zu Fuss oder auf dem Fahrrad zum Heede, um bei einem Stück frisch gebackener Torte Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen. „Wir sind mit diesem Wochenende mehr als zufrieden. Unsere Erwartungen wurden wieder einmal übertroffen.“, resümierte Grafe. „Und auch, wenn wir nun alle erschöpft und müde sind, so freuen wir uns doch schon auf das nächste Jahr.“ ▪ fsd

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