Timo Marc zeigt hinreißende Zauberkunst

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Timo Marc überzeugte auf der Bühne mit seiner zauberkunst.

Halver - Wie macht er das bloß? Wie schafft er das nur? Ist das, was er macht, Trickkunst auf höchstem Niveau oder perfekte magische Illusion? Mit erstaunlichen Kunststücken versetzte Zauberkünstler Timo Marc, Gewinner des „Grand Prix“ von Monte Carlo und des „Sarmoti Awards“ von Siegfried & Roy in Las Vegas, Jung und Alt am Samstagabend in der Aula des Anne-Frank-Gymnasiums in Erstaunen.

Sprichwörtliche Begeisterung für sein magisches Fach und ansteckende Lebensfreude brachte der sympathische Künstler, der rund um den Globus von Publikum und Fachleuten gefeiert wird, zum Familienabend in Halver mit.

Eine einmalige, hinreißende Kombination aus Television, Schattenspiel, Malerei und Zauberkunst verbarg sich hinter seiner Show, die den vielversprechenden Titel „Blue Vision & Shadow“ trug.

Eingängige, launige Musik, die den magischen Darbietungen des gebürtigen Stuttgarters einen leichtfüßigen Anstrich gab, war ein unverzichtbarer Teil der frenetisch gefeierten Show.

Seine Leidenschaft für die Zauberei machte Marc 2006 zum Beruf und schaffte im gleichen Jahr bei den Weltmeisterschaften der Zauberkunst in Stockholm seinen internationalen Durchbruch. Charme, Geist und Esprit, ferner Fingerfertigkeit und Perfektion setzte der Magier ein, um Schmetterlinge aus dem Nichts zum Fliegen und Strichmännchen zum Kicken zu bringen.

Die stete Interaktion mit den Zuschauern, die Nähe zu seinem Publikum war Timo Marc wichtig. Ein ums andere Mal fanden sich willige Zauberlehrlinge auf der Bühne wieder, auch wenn es dabei schon mal den Verlust der eigenen Hand unter der Guillotine zu befürchten gab.

Vorsorglich breitete Charmeur Marc für das „auslaufende Blut“, das natürlich ausblieb, ein Auffangtuch aus. „Geköpft“ wurde am Ende lediglich die unterm Schneidmesser liegende Möhre. Mit Karten, Seil, Papierschnipseln und anderen Zauberutensilien (Fesseln und Geldscheinen) zeigte Timo Marc beliebte und bekannte Zaubertricks.

Timo Marc: Trailer bei youtube

Gleichsam als Ansporn für künftige Magier ließ er sich beim Ei-Tuch-Trick, seinem ersten Trick als Jugendlicher in der Schule, in die Karten schauen. Schritt für Schritt erklärte er, wie sich mit Geschick und Fingerfertigkeit ein leichtes Kunststück inszenieren lässt.

Höhepunkte der furiosen Show waren die von Timo Marc entwickelten magischen Momente, die sich aus dem Zusammentreffen von Television, Schattenspiel und Malerei entwickelten. Wie ein Strichmännchen, mit Farbe auf den Bildschirm gepinselt, plötzlich zum Leben erwachte und leichtfüßig kickte, war faszinierend und absolut erstaunlich.

Dass der leidenschaftliche Kicker irgendwann zu großen Schwung draufhatte und im Bildschirm ein Loch klaffte, setzte dem Spaß das Sahnehäubchen auf. Weltmeisterlich zeigte sich Timo Marc bei der Zugabe, die sich die begeisterten Zuschauer mit nicht enden wollendem Applaus „verdienten“.

Mal wuchs ihm dabei beim flotten Schattenspiel-Tanz eine lange Pinocchio-Nase. Mal machte sich sein eigener Kopf selbstständig und führte ein vorwitziges Eigenleben. Schlichtweg famos!

Von Jakob Salzmann

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