Tierschützer alarmieren Amtstierarzt

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Der Amtstierarzt machte sich ein Bild von der Pferdehaltung in Lingen. ▪

HALVER ▪ Die Köpfe gesenkt stehen die Pferde auf der matschigen Koppel im Nebel. Eine kleiner Schecke hat die Haare aufgestellt, offensichtlich fröstelt er. Nebenan steht ein Fjordpferd in einem Berg Heu, aber auch dieses Pferd steht im Matsch. Ein Unterstand für das Pony ist zwar vorhanden, jedoch an den Seiten nicht komplett geschlossen und voller Mist und Matsch. Bereits 2008 rückten Kreisveterinäre nach Lingen aus, nun war es wieder so weit.

Tierschützer hatten erneut die Amtstierärzte um Unterstützung gebeten. „Es wird dringend Hilfe benötigt, um die miserablen Zustände, in denen sich die Pferde befinden und gehalten werden, aufzuzeigen“, hieß es in einer anonymen E-Mail an unsere Redaktion. Amtsveterinär Bernhard Vonnahme hatte ebenfalls Kenntnis von diesem Fall und machte sich vor kurzem selbst ein Bild von den Umständen. „Der Hof ist ein wenig ,usselig’. Aber die Pferde wirken nicht verhungert“, erklärte er auf Anfrage. Den Besitzer habe er jedoch nicht angetroffen. Vonnahme: „Wir bleiben an dem Fall dran und haben ihn weiter im Auge.“ ▪ lm

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