Theater-AG des AFG feiert gelungene Premiere

Die Schüler des AFG boten ein unterhaltsames und spannendes Theaterstück. ▪

HALVER ▪ So etwas gibt es wohl nur ganz selten. Mit lautstarkem Applaus und Ovationen wurde am Donnerstagabend ein mörderisches Trio gefeiert, dass für seine Taten ungestraft davon kam. Aber der Beifall galt nicht nur den Tätern des Theaterstücks "Mord in der Waschküche".

Auch die Gesetzeshüter durften sich über zahlreichen Zuspruch für ihre Arbeit freuen, die sie bei der Aufführung des Theaterstückes ablieferten.

Einmal mehr hatte die Theater-AG des Anne-Frank-Gymnasiums zu einer Aufführung in die Aula des AFG geladen. Und mehr als 150 Zuschauer kamen am Donnerstagabend, um sich die Premiere der Krimikomödie von Mike la Marr anzusehen. Und was Eltern, Lehrer und andere Zuschauer zu sehen bekamen, hatte großen Unterhaltungswert. Wenngleich der Krimiaspekt der Geschichte nicht immer im Vordergrund stand.

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Theater am AFG: Mord in der Waschküche

Alles begann damit, dass Bruno Ruckstuhl tot von seiner Nachbarin Yvonne Springer in der Waschküche eines Mehrfamilienhauses aufgefunden wurde. Im Schnelldurchlauf nahm die übliche Vorgehensweise bei einem Mord auf der Bühne ihren Lauf, bevor sich Kriminalinspektorin Kristina Martini und Ortspolizist Silvio Schär auf die Suche nach dem Mörder machten. Doch das Duo hatte es nicht leicht. Gleich mehrere Verdächtige kristallisierten sich mit der Zeit hinaus und sorgten mit ihren Wirrungen und Verstrickungen innerhalb des Hauses für zahlreiche Lacher beim Publikum. Im Mittelpunkt stand dabei, dass der tote Hausbewohner aus dem Erdgeschoss sowohl mit den Mieterinnen Yvonne Springer und Julia Hess als auch mit der Hausmeisterin Maja Staub ebenso ein Verhältnis hatte, wie auch mit dem Hausbewohner Björn Landolt. Hinzu kam, dass auch Johanna Ruckstuhl, die Tochter des Opfers, wenig erschüttert über die Ereignisse war.

Die Suche nach dem Mörder gestaltete sich für die schlecht gelaunte Inspektorin und den etwas aufdringlichen Ortspolizisten deshalb schwerer als gedacht. Und auch wenn am Ende die Täter gefunden wurden, gefasst werden konnten sie nicht, da sich die Hausgemeinschaft und auch Polizist Schär lieber für eine Absprache als für ein gerechtes Urteil entschieden.

Wie schon bei anderen Darbietungen in den Jahren zuvor schaffte es die Theater-AG auch dieses Mal wieder, die Zuschauer in ihren Bann zu ziehen und neben dem verdienten Applaus auch für lautes Lachen bei den Besuchern zu sorgen. Für einen Teil der Theater-AG waren die ersten Auftritte am Donnerstag und Freitag auch bereits der Anfang vom Abschied. Insgesamt 13 Mitwirkende stehen in diesem Jahr vor ihrem Abitur.

Wer die Chance nutzen will und „Mord in der Waschküche“ noch einmal sehen will, hat heute Abend ab 19 Uhr in der AFG-Aula noch Gelegenheit dazu. Nach der ausverkauften Vorstellung am Freitag gibt es heute an der Abendkasse noch Restkarten für einen kurzweiligen und unterhaltsamen Abend. ▪ Wesley Baankreis

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