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Teure Fehler: Halveraner fällt auf Phishing-Mail herein

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Von: Stefan Herholz

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Den Klick auf einen Link musste ein Halveraner teuer bezahlen. Dabei hätte er nur seinem E-Mail-Provider vertrauen müssen.
Den Klick auf einen Link musste ein Halveraner teuer bezahlen. Dabei hätte er nur seinem E-Mail-Provider vertrauen müssen. © Silas Stein/dpa

Den Klick auf einen Link musste ein Halveraner teuer bezahlen. Dabei hätte er nur seinem E-Mail-Provider vertrauen müssen. Stattdessen beging er gleich mehrere Fehler.

Ein Halveraner ist laut Polizeibericht auf eine gefälschte E-Mail hereingefallen und hat eine hohe Summe Geld eingebüßt. Die Mail kam am Freitag. Sein E-Mail-Provider ordnete die Nachricht richtigerweise als „Spam“ ein. Der Halveraner beurteilte die Infos über angebliche „Sicherheitsupdates und Datenschutzbestimmungen“ jedoch anders.

Betrüger am Telefon

Er klickte, wie gefordert, auf den Link, füllte ein Online-Formular aus und trug dort alle seine Daten an. Darauf bekam er einen Anruf. Obwohl auf dem Display die Nummer seiner Bank erschien, waren nicht Banker, sondern Betrüger am Telefon.

Sie forderten ihn mehrfach auf, „zu Testzwecken“ hohe Geldsummen zu transferieren. Angeblich würden die Beträge sofort zurück gebucht. Der Halveraner tat das einige Male. Erst am Wochenende wurde er stutzig, ging am Montag zur Bank und stellte fest, dass nichts zurückgeflossen war wurde. Er erstattete Anzeige.

Im Gegensatz zu früher gestalten die Betrüger ihre Phishing-Mails inzwischen deutlich professioneller und mit weniger Rechtschreibfehlern. So versuchen sie Kennwörter zu „angeln“. Daher kommt der Begriff „Phishing“ für diese Masche.
Bankkunden sollten keinesfalls ihre Daten preisgeben - weder online, noch am Telefon. Prüfen Sie die angegebene Internet-Adresse: Schon kleinste Abweichungen führen auf die von den Betrügern gebauten Seiten. Beim Klick auf Links in Mails
kann man diese Fehler schnell übersehen.

Weitere Tipps gibt die Polizei hier.

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