Neue Verordnung

Tempo 30: Verwaltung prüft zwei Standorte in der Innenstadt

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Die Verwaltung prüft Anfang 2017, ob an der Von-Vincke-Straße im Bereich Lindenhofschule und Bürgerzentrum ein Tempo-30-Bereich ausgewiesen werden kann.

Halver - Eine neue Verordnung der Bundesregierung, die am Mittwoch in Kraft getreten ist, soll es Straßenverkehrsbehörden künftig erleichtern, vor Kitas, Schulen und Seniorenheimen Tempo-30-Bereiche einzurichten. Für einige Stellen im Halveraner Stadtgebiet soll nun überprüft werden, ob Tempo 30 ausgewiesen werden kann.

„Wir befürworten diese Verordnung, weil wir nun aus Gründen der Schulwegsicherung leichter einen Tempo-30-Bereich einrichten können“, sagt Lutz Eicker vom Ordnungsamt der Stadt Halver. Denn bisher hatten Behörden, die Tempo-30-Bereiche ausweisen wollten, stets nachweisen müssen, dass an besagten Stellen erhöhtes Unfallrisiko besteht.

Die Verwaltung möchte Anfang des kommenden Jahres prüfen, ob an der Von-Vincke-Straße im Bereich der Ampelanlage ein Tempolimit von 30 km/h eingerichtet werden kann. Durch die anliegende Lindenhofschule und das Bürgerzentrum herrscht dort vermehrt Fußgängerverkehr. „Dazu werden wir natürlich die Polizei, das Straßenverkehrsamt und auch die Politik mit ins Boot holen“, erklärt Eicker.

Auf der Jugendheimstraße gilt momentan Tempo 50 – auch vor dem Kita-Eingang. Hier prüft die Verwaltung ebenfalls.

Der Eingangsbereich vor dem DRK-Familienzentrum an der Jugendheimstraße soll ebenfalls überprüft werden, noch ist dort Tempo 50 erlaubt. Alle anderen unmittelbaren Nahbereiche rund um Schulen und Kitas in Halver – und auch in Oberbrügge – liegen entweder in Tempo 30-Bereichen oder sogar Tempo 30-Zonen.

„Mehrere Straßen und größere Gebiete“

Ein großer Unterschied, betont, Eicker: „Mit einer Tempo-30-Zone deckt man gleich mehrere Straßen und ein größeres Gebiet ab als mit einem Tempo-30-Bereich, der sich nur über eine gewisse Länge einer Straße erstreckt.“ Zudem gelte in den ausgewiesenen Tempo 30-Zonen absolutes Halte- und Überholverbot und in der Regel auch rechts-vor-links. Dass rund um die Kitas und Schulen in Halver und Oberbrügge bis auf die genannten Ausnahmen Tempo 30 herrscht, geht auf den Schulwegsicherungerlass zurück, der bereits im Jahr 1989 in Kraft trat.

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