Firmenläufer spenden 3000 Euro

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Halver - Für die Belegschaft der Turck-Gruppe ist die Teilnahme am Firmenlauf in Lüdenscheid inzwischen eine lieb gewordene Tradition – seit fünf Jahren verbinden Mitarbeiter und Geschäftsführung dies mit ihrem Engagement für soziale Zwecke in der Region.

Am Montag erhielt der Förderverein der Kinderklinik Lüdenscheid eine Spende in Höhe von 3000 Euro. Verwendet werden soll das Geld für die Klinikclowns. 

Die Summe ergibt sich daraus, dass für die Mitarbeiter der Turck-Gruppe die Teilnahme am Firmenlauf kostenlos ist. Das Unternehmen übernimmt Kosten für Anmeldung, Trikots, Anfahrt und Ähnliches. Dafür spenden die Mitarbeiter Geld für einen guten Zweck. Die Geschäftsführung wiederum stockt diesen Betrag auf. Auch wenn „nur“ rund 70 Läufer am Start waren – weniger als in den Vorjahren – kam diesmal dennoch ein höherer Betrag zustande als in den vergangenen Jahren. Das liegt daran, dass der Anteil diesmal gedrittelt wurde. 1000 Euro kamen aus dem Kreis der Mitarbeiter zusammen, die Geschäftsführungen der Werner Turck GmbH & Co. KG und der Turck duotec GmbH haben jeweils diesen Betrag noch einmal draufgelegt, anstatt wie bisher gemeinsam eine Spende unter dem Dach der Turck-Gruppe zu leisten. 

Die Geschäftsführer Guido Frohnhaus (Werner Turck) und Arthur Rönisch (Turck duotec) übergaben die Spende gemeinsam mit den Mitarbeitern aus dem Organisationsteam Frank von der Höh, Anke Wagner, Gabriele Schmidt und Rüdiger vom Brocke sowie Dr. Mareike Haaß, Marketingleiterin bei Turck duotec, an Anke Schäfer vom Vorstand des Fördervereins der Kinderklinik. 

Der Verein unterstützt seit 2011 die wöchentlichen Besuche der Klinikclowns in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Lüdenscheider Klinikum. 19 000 Euro bringen die Förderer dafür Jahr für Jahr auf. Anke Schäfer erklärte als Gast der Firma Turck, wie wichtig es ist, dass Kinder im Krankenhaus zum Lachen gebracht werden, aber auch, wie sensibel die speziell geschulten Clowns dabei vorgehen, um ganz individuell auf die kleinen Patienten und ihre Krankengeschichten eingehen zu können. 

Die Idee, wohin die Spenden fließen sollen, werden jeweils im Kreis der Mitarbeiter gesammelt. Aus den Vorschlägen wählt das Organisationsteam des Firmenlaufs einen aus und legt ihn der Geschäftsführung vor. Deren einzige Bedingung lautet, dass Kinder in der Region davon profitieren sollen. J gör

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