Verkehrsunfällen vorbeugen

Psychosoziale Unterstützung war das Thema des Vortrages „Notfälle gehen an die Nerven“ von Notfallseelsorger Dr. Joachim Festl.

Halver - Vieles über die Gefahren im Straßenverkehr, das richtige Verhalten als Helfer bei Unfällen sowie über die Arbeit von Polizei und Rettungskräften lernten jetzt die Schüler des Eugen-Schmalenbach-Berufskollegs (ESBK). Denn dort fand die Veranstaltung „Traffic Deadline – Der Tod auf dem Weg nach Hause...“ statt.

„Traffic Deadline“ ist ein Projekt zur Vorbeugung von Verkehrsunfällen, das als Jugendforum seit 2009 für Fahranfänger im Alter von 17 bis 24 Jahren im Märkischen Kreis angeboten wird, heißt es in einer Pressemitteilung von Koordinator und Moderator Dr. Frank Mewes, dem Rettungdienst MK und dem Interessenverband für Unfallverletzte Lüdenscheid.

Gestern stellte das Referententeam dieses Projekts den Schülern im ESBK die Realität am Unfallort dar. „Mit Hilfe von Bildern und Videos, aber vor allem mit der Emotionalität der Worte soll den Teilnehmern dargestellt werden, dass es auch für die Helfer kein ,Alltag‘ ist, schwerverletzte Menschen bei Unfällen medizinisch zu versorgen, sie zu betreuen oder ihnen sogar beim Sterben zusehen zu müssen“, heißt es weiter. „Der Interessenverband für Unfallverletzte und die Gruppe Leitender Notärzte des Märkischen Kreises, unterstützt vom Netzwerk Verkehrssicherheit MK, versuchen, mit ,Traffic Deadline‘ junge Autofahrer auf die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam zu machen, ohne dabei mit Statistiken oder drohendem Zeigefinger zur Vorsicht zu mahnen.“ Vielmehr sollen die Schüler einen Eindruck erhalten, was auf der Straße insbesondere bei unangepasster Geschwindigkeit passieren kann und welche Schicksale dort geschrieben werden.

Bei der Veranstaltung, die im ESBK auch am Freitag, 8. Mai, noch einmal stattfinden wird, gibt es sowohl theoretische als auch praktische Teile. So stehen neben vielen informativen Vorträgen beispielsweise auch Übungen zur Wiederbelebung auf dem Programm.

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