Jugendzentrum zieht Ende des Monats um

+
In den Räumen der ehemaligen „Stadtapotheke“ und „Bäckerei mit Herz“ entsteht derzeit der neue Standort des Jugendzentrums Halver. Am 1. November wird das Team um Leiter Arndt Spielmann die Arbeit in der Helle aufnehmen.

Halver - Fest steht: Das Jugendzentrum Halver zieht Ende Oktober vom Jugendheimplatz in die Helle um. Dort wird das Team um Leiter Arndt Spielmann ab 1. November die Arbeit aufnehmen. Bis es so weit ist, gibt es noch wichtige Fragen zu klären.

„Wir wissen zum Beispiel noch nicht, wo wir unser Angebot für Kinder unterbringen werden. Die neuen Räume sind dafür zu klein“, kritisiert Spielmann, der am neuen Standort mit der Hälfte der bisherigen Fläche auskommen muss.

Kämmerer Markus Tempelmann habe bereits Gespräche mit Vermietern geführt, die in unmittelbarer Nähe des neuen Standorts in der Helle Flächen anbieten – bislang erfolglos. Er versichert: „Wir werden nochmal das Gespräch suchen. Wenn das nicht klappt, müssen wir uns andere Räumlichkeiten suchen.“

Ebenfalls ungeklärt sei die Frage, „ob wir neue Möbel bekommen werden oder nicht“, sagt Spielmann. Die Antworten auf diese und weitere Fragen können laut des Jugendzentrumsleiters nur im Konsens mit Verantwortlichen der Stadtverwaltung gefunden werden – zum Beispiel mit Kämmerer Tempelmann und dem Fachbereichsleiter „Bürgerdienste“, Thomas Gehring. Zwar habe es Gespräche gegeben, die seien aber ohne Ergebnis geblieben. Wann die Verantwortlichen zur nächsten Besprechung an einem Tisch sitzen, steht noch nicht fest.

Derweil schreiten die Arbeiten in der Helle gut voran. In den benachbarten Räumen der ehemaligen „Stadtapotheke“ und der „Bäckerei mit Herz“ entkernen Mitarbeiter von Elektro Panne und der Sanitärfirma Fruntke die Räume. Danach wird ein Durchbruch zwischen beiden Räumlichkeiten entstehen. Zudem werden die Wände neu gestrichen, Elektroleitungen für die Küche gelegt und ein barrierefreies WC eingerichtet. „Die Baumaßnahmen kosten rund 50 000 Euro“, sagt Tempelmann.

Überwacht und geleitet werden die Bauarbeiten von Michael Luedtke, dem Technischen Leiter des Fachbereichs Bauen und Wohnen. Er weiß, was die Jugendlichen an Angeboten erwartet: „Ein Kicker, eine Tischtennisplatte, vier PC-Plätze und ein TV-Platz.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare