TCH: Wochenende im Zeichen des Jubiläums

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Bei einem Demo-Training konnten sich die Jungen und Mädchen auf dem Tennisplatz versuchen. ▪

HALVER ▪ Auf ein halbes Jahrhundert Vereinsgeschichte hat der Tennisclub Halver (TCH) an diesem Wochenende im Rahmen von zwei Veranstaltungen zurückgeblickt. Los ging es am Samstag mit einer Feier in der Aula der Realschule, bevor gestern auf der Tennisanlage am Rieker Grund der 50. Geburtstag weiter gefeiert wurde.

Eine betont lockere Feier, keinen Festkommers – das hatten sich die Veranstalter für den Samstagabend auf die Fahnen geschrieben. Und das Konzept ging auf. Nach einigen kurzen Grußworten stand in der Aula der Realschule vor allem das gemeinsame Feiern im Vordergrund. Am großen Buffet und an der Bar hatten die rund 160 Gäste die Qual der Wahl.

Einen kurzen Rückblick auf die Vereinsgeschichte hatte TCH-Vorsitzender Ewald Wieloch vorbereitet. So erinnerte er unter anderem an die Anfänge des Vereins 1960 im „Hotel Zur Post“ und begrüßte in diesem Zusammenhang am Samstag auch Gründungsmitglied Ruth Lüsebrink. Den Bau des Vereinsheims und der Tennisplätze am Rieker Grund erwähnte Wieloch ebenso wie den Tennisboom nach Boris Beckers Erfolgen. Wenn die Entwicklung des Vereins so weitergehe wie bisher, „dann mache ich mir auch um die nächsten 50 Jahre Tennis in Halver keine Gedanken“, so Wieloch.

Ähnlich sah das auch Ulrich Hinz vom Vorstand des Tennisbezirks Südwestfalen: Trotz insgesamt sinkender Mitgliederzahlen im Bezirk sei in Halver in den vergangenen Jahren erfreulicherweise stets ein Zuwachs an Mitgliedern zu verzeichnen gewesen – sowohl im Jugend- als auch im Erwachsenenbereich. „Seien Sie stolz auf Ihre Geschichte und arbeiten Sie an der Fortführung dieser Tradition“, sagte Hinz.

Bürgermeister Dr. Bernd Eicker, der, ebenso wie Hinz, einen Umschlag zum Jubiläum dabei hatte, gratulierte im Namen von Rat und Verwaltung. Darüber hinaus lobte er das Engagement der TCH-Mitglieder. „Sie betreiben erfolgreiche Jugendarbeit und eine Sportanlage, wie man sie so in der Umgebung nicht noch mal findet“, so Eicker. Dies sei in Zeiten knapper öffentlicher Kassen nur durch privates Engagement möglich. Gefeiert wurde schließlich noch mit der Band „Lecker Nudelsalat“ und später mit DJ Arne.

Musikalisch ging es am Samstag gleich weiter: Die Jazzkapelle „Listen Here“, mit Sängerin Gisela Peters, bildete die musikalische Untermalung, während auf der Terrasse des Clubhauses Freibier und ein reichhaltiges Buffet zum Verweilen einluden. „Wir freuen uns, dass auch interessierte Bürger der Einladung gefolgt sind und sich ein Bild von unserem Angebot machen“, so Ewald Wieloch. Um den Nachwuchs des Vereins muss sich der TC indes keine Sorgen machen: Rund 15 Jungspieler übten sich unter Aufsicht von Trainer Marcus Blumberg am Ball. Das so genannte „Demo-Training“ machte den Jungen und Mädchen zwischen sechs und elf Jahren sichtlich Spaß.

Die erfahrenen Tennisspieler hingegen konnte ihre Aufschlagskraft an einer besonderen Maschine testen. „Die Maschine misst die Geschwindigkeit des Balls“, erklärte Uli Fröndhoff vom Tennisclub. „Profis erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 210 Kilometern pro Stunde, da ist schon ordentlich was hinter“, schmunzelte Fröndhoff. ▪ svh/fsd

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