Tauziehen und Wettmelken bei 34 Grad im Schatten

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An vielen Aktionsständen konnten die jungen Besucher des Frühschoppens ihr Geschick beweisen. Die künstliche Kuh „Berta“ erfreute sich dabei großer Beliebtheit.

Halver -  Was Samstagabend noch eine Bühne war, diente am Montag als Kuchentheke: Nach der erfolgreichen Party der Landjugend wurden Scheune und Hof von Horst Höfer umgebaut und traditionell folgte der Frühschoppen am Pfingstmontag. Bei 34 Grad und Sonnenschein gab es Angebote für die ganze Familie.

Von Lara Diederich

Neben Kaffee und rund 50 gespendeten Kuchen wurden vor allem die kalten Getränke am Bierwagen genossen, während die Helfer der Landjugend schwitzend an der Theke standen und Bier zapften oder Kuchen verkauften.

Die zweite große Aktion der Landjugend am vergangen Wochenende erfreute sich großer Beliebtheit. Auf etwa 600 Gäste schätzte Organisator Daniel Kappel den Andrang zum Frühschoppen.

Ein besonderes Augenmerk legte Landjugend auf die Versorgung der kleinen Gäste, neben dem alljährlichen Wettmelken der Kuh „Berta“ wurde von der Landjugend die Kegelbahn aufgebaut und beim Preiskegeln konnten die Kinder einige Gewinne erkegeln.

Doch nicht alle Angebote kamen so gut an, da viele Kinder aufgrund der Hitze verschwitze Gesichter hatten, wurde das Kinderschminken lediglich von den Jugendlichen der Landjugend in Anspruch genommen.

Eine neue Attraktion war das Tauziehen, nach dem Motto „Der Verlierer bezahlt die nächste Runde“ traten vor allem die Männergruppen gegeneinander an. Doch auch hier verhinderte die Hitze allzu großes sportliches Kräftemessen. „Das Tauziehen wurde leider noch nicht so gut angenommen“, resümierte Kappel. Fand sich hin und wieder ein Interessierter, fehlte es an motivierten Gegnern.

Insgesamt sei der Frühschoppen dennoch ein voller Erfolg gewesen. Und Kappel freute sich über die Resonanz der Besucher: „Bei der Hitze sind wahrscheinlich einige lieber ins Freibad gegangen, allerdings ist der Frühschoppen trotz der Hitze und des kurzen Regenschauers sehr gut besucht. Es ist halt schon Tradition.“ Wann diese Traditon begründet wurde, vermochte er selbst nicht zu sagen. „Solange ich mich erinnern kann, gab es auch ein Frühschoppen. Und aus der Zeit davor gibt es noch die Erzählungen der Älteren“, fügte er hinzu. Positiv war auch sein Fazit des Scheunenfestes am vergangenen Samstag. „Wir hatten einen unglaublichen Andrang an Gästen“, sagte Kappel. Über die Nacht verteilt seien 1200 Besucher in die Scheune eingelassen worden. Da aber nur 800 Gäste gleichzeitig im Innenraum feiern durften, konnten viele erst eingelassen werden, nachdem die Ersten die Scheune wieder verlassen hatten.

Auch der erstmalig eingesetzte Sicherheitsdienst habe gute Arbeit geleistet. „Es ist die ganze Nacht ruhig geblieben, in den wenigen Fällen, in denen sich Streit anbahnte, ist die Security sehr besonnen vorgegangen.“

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