Bewegungsfreude und Schritt- und Formenvielfalt

Die jungen Tänzerinnen und Tänzer der Gruppe „Hora Aviv Pardess Hanna Karkur“ bestreiten am 21. August einen Auftritt in der Aula des Anne-Frank-Gymnasiums.

HALVER - „Hora Aviv Pardess Hanna Karkur – Tänze aus Israel“ lautet am Dienstag, 21. August, ab 18.30 Uhr in der Aula des Anne-Frank-Gymnasiums (AFG) das Motto für einen besonderen Abend. Denn die Tanzgruppe aus Israel, zu der Halver seit 22 Jahren freundschaftliche Beziehungen und einen regelmäßigen Jugendaustausch unterhält, gibt eine Kostprobe ihres Könnens.

In der Tanzgruppe „Hora Aviv Pardess Hanna Karkur“, die fast 30 Jahre besteht, haben sich rund 250 Tänzerinnen und Tänzer in fünf Altersgruppen zusammengefunden. Natürlich hat sich die Gruppe – von einem hauptberuflichen Management geleitet – im In- und Ausland längst einen respektablen Namen verschafft. „Junge Israelis auf den Bühnen der Welt“, so kann man die jungen Aktiven sehen, die aus allen sozialen Schichten der Bevölkerung kommen. Das Ensemble ist in den vergangenen Jahren für besondere Auftritte in Israel, für Gäste des Tourismusministeriums sowie im Ausland ausgewählt worden.

Aktuell ist die Tanzgruppe, wie bereits berichtet, wieder in Halver, die jungen Tänzer sind in Familien untergebracht, so dass sich wieder Freundschaften entwickeln können, die bei den Gegenbesuchen der Halveraner in Israel intensiviert werden. Die öffentlichen Auftritte der israelischen Gäste, die im Besuchsprogramms eingeplant sind, sorgen zudem für ein besonderes Miteinander bei schwungvoller Musik und unterschiedlichen Tänzen.

Das Repertoire der Tanzgruppe enthält eine breite Palette jüdischer und nichtjüdischer Volkstanzformen aus vielen Ländern der Erde. So gehören beispielsweise Tango, Square dance und ein Tanz aus Georgien ebenso dazu wie Horatänze oder religiöse Tänze nach chassidischen Weisen. Immer wieder wird auch deutlich, wie die angrenzenden Mittelmeerländer in den Tänzen ihre „Spuren“ hinterlassen haben, so beispielsweise die arabische Debka, der Yemenite oder Sirtaki.

Es ist aber nicht nur der eigentliche Folkloretanz mit seiner Schritt- und Formenvielfalt, der zu faszinieren vermag, sondern auch die Bewegungsfreude und das schauspielerische Talent der Tänzer: So werden regelrecht Szenen gespielt wie beim „shepherd“ oder „lover’s dance“. Tänze oder getanzte Lieder sollen auf vielfältige Art und Weise den Pluralismus der israelischen Gesellschaft widerspiegeln.

„Hora Aviv Pardess Hanna Karkur“ dürfte am 21. August wieder ein besonderes Vergnügen werden, das lange in der Erinnerung bleibt. Der Eintritt ist frei. Spenden für den Jugendaustausch sind aber willkommen. - det

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