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Tag der Architektur: Wahrzeichen öffnet wieder für Besucher

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Von: Florian Hesse

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Turm Karlshöhe Halver
Wieder geöffnet: Turmbesichtigungen bald wieder möglich. © Svenja Meyrich

Lange war das Wahrzeichen dieser Stadt im MK wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Jetzt gibt es ein Comeback: Das Denkmal öffnet die Türen und macht beim Tag der Architektur mit.

Halver – Der Terminkalender ist „scharfgeschaltet“, sagt Jens Gronemeyer, Geschäftsführer des Heimatvereins Halver. Das heißt: Ab kommenden Samstag, 26. Juni, ist der Aussichtsturm auf der Karlshöhe wieder zugänglich. Allerdings: auf Anmeldung und mit vorheriger Registrierung, um Kontakte nachvollziehen zu können.

Große Ausnahme am kommenden Wochenende wird sein, dass Aufstieg und Abstieg und Rundblick auf Halver und in die Region auch am Sonntag, ebenfalls von 14 bis 17 Uhr, möglich sein werden. Der 27. Juni ist der Tag der Architektur, ausgerufen von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen. Dann stellt die Halveraner Architektin Cathrin Brückmann vor, wie das Wahrzeichen der Stadt aufwendig und liebevoll saniert werden konnte.

Regeln für den Aufstieg

Eigentlich sollte der Turm bereits Anfang Mai wieder zu besteigen sein. Das ließ die Corona-Situation nicht zu. Und auch jetzt spielt die Pandemie beim Besuch noch eine Rolle. Beim Aufgang wird gebeten, eine Maske zu tragen.

Das Zeitfenster für den Besuch hat der Heimatverein ein bisschen verkürzt. Früher war es eine halbe Stunde, jetzt sind es noch 20 Minuten, was erfahrungsgemäß ausreiche, wie Gronemeyer sagt. Dafür haben mehr Menschen die Möglichkeit, den Rundblick zu genießen.

Möglich ist der Besuch ab jetzt bis Ende September jeweils samstags von 14 bis 17 Uhr. Vier Personen dürfen gleichzeitig hoch, auf Wunsch und bei Bedarf noch begleitet von einem Turmwächter. Die Anmeldung erfolgt im Internet über die Seite des Heimatvereins Halver. Der Link zur Buchung findet sich neben den Bildern der Eintrittskarten. Erwachsene zahlen 2 Euro, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren haben freien Zutritt zum Denkmal. Die hinterlegten Daten werden nach vier Wochen gelöscht. Wer außerhalb der Samstags-Termine auf den Turm möchte, sollte sich per Kontaktformular direkt an den Heimatverein wenden, ebenfalls auf dessen Seite zu finden.

Aus architektonischer Sicht

Was den Turm aus architektonischer Sicht als eines von 117 Objekten im ganzen Land so interessant macht, skizziert die Architektenkammer NRW in einem kurzen Exposée: „Der 1893 als massives Ziegelmauerwerk errichtete Aussichtsturm mit viereckigem Grundriss ist als denkmalgeschütztes Gebäude nach intensiver Schadensaufnahme der Außenfassade und des Innenraums unter Berücksichtigung der Denkmalpflege und Belange der Sicherheit instandgesetzt worden und seit 2020 der Öffentlichkeit wieder zugänglich. Eine Lichtinstallation des Lüdenscheider Lichtkünstlers Tom Groll setzt das Gebäude bei Anbruch der Dunkelheit in Szene.“

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