Susannenhöhe: Rückhaltebecken nahezu fertig

2900 Kubikmeter Wasser fasst das Regen-Rückhaltebecken an der Susannenhöhe. Die schwarze Kunststofffolie soll in den nächsten Tagen mit Mutterboden bedeckt und bepflanzt werden.

Halver -  110 Meter lang, 25 Meter breit und fünf Meter tief – eine schwarze Narbe in der Landschaft. Doch das neue Regen-Rückhaltebecken für das Industriegebiet an der Susannenhöhe bleibe natürlich nicht so, verspricht Bauleiter Torsten Hofheinz.

Von Sebastian Berndt

„Die Kunststofffolie ist nur die Dichtung, darauf werden wir sogenannte Geogitter auflegen“, erklärt der Bauingenieur der ausführenden Firma Gebrüder Schmidt. Die Gitter sollen den Mutterboden festhalten, der anschließend begrünt wird. „Wenn wir wenig Niederschlag haben, können wir noch in dieser Woche mit den Arbeiten anfangen“, sagt Hofheinz. Bis sich ein Wurzelwerk bildet, das auch stärkeren Regenfällen standhält, dauere es aber weitere zwei bis drei Wochen.

Dennoch sei das Rückhaltebecken bereits jetzt einsatzbereit. Es soll bei starken Regenfällen aus dem Industriegebiet strömendes Wasser auffangen, zwischenspeichern und dann kontrolliert in die Hälver ableiten. „2900 Kubikmeter Regenwasser fasst das Becken und ist dann noch nicht voll“, erklärt der Bauleiter. Gerechnet werde bis zum „Drosselschacht“ (Rohr rechts im Bild). Die Wassermengen, die das Becken aufnehmen müsse, seien enorm. Etwa zehn Hektar ist das neue Industriegebiet groß.

Voll ausgebaut werden viele Flächen, in denen zuvor das Wasser versickern konnte, asphaltiert und überdacht sein. Ohne das Rückhaltebecken würde das Wasser unkontrolliert abfließen. Um die Lehm- und Mutterbodenwälle um das Rückhaltebecken zu schonen, sind befestigte Rinnen aus Beton und Naturstein angelegt worden, die den Wasserlauf kontrollieren sollen.

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