17 Bands rocken den Rathauspark in Halver

Mehr als 1000 Besucher beim Summerfest

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Post Wave Punk gab es mit der deutschen Gruppe „Kontrolle“.

Halver - Die Musik, die am Samstag aus dem Rathauspark schallte, traf nicht zwingend den Geschmack aller Bürger. Dass das Summerfest der Hardcore Help Foundation dennoch eine Bereicherung und ein großer Erfolg in Halver ist, zeigte sich auch bei der mittlerweile sechsten Auflage einmal mehr.

Eine ausgelassene und friedliche Stimmung, über den Tag verteilt mehr als 1000 Besucher auf dem Festivalgelände und ein breites wie abwechslungsreiches musikalisches Programm prägten auch die 2019-er Auflage, die zudem Wetterglück hatte. 

Im Jahr 2013 noch als Experiment für einen Nachfolger zum Midsummer Open Air ins Leben gerufen, hat sich das Festival der Lüdenscheider Hardcore Help Foundation für den guten Zweck, unter anderem zur Unterstützung der Obdachlosenhilfe und verschiedener Projekte in Kenia, mittlerweile fest etabliert. Dementsprechend groß war auch der Andrang auswärtiger Besucher, die aus ganz Deutschland und sogar Österreich, den Niederlanden oder Dänemark den Weg nach Halver gefunden hatten. 

Bei „For I am King“ (rechts) ging es mit Metalcore etwas härter zu.

Geboten bekamen die Besucher beim Festival, für das kein Eintritt genommen wurde, sondern bei dem mit Hilfe von Spenden in Form einer Crowdfunding-Aktion vor und während des Festivals die Kosten gedeckt werden sollten, die breite musikalische Palette der eher härteren und raueren Töne. 

Von Metal über Hardcore bis Punk

Von Metal über Hardcore bis hin zu Punk waren die unterschiedlichen Mischungen dabei. So sorgten etwa „The Lowest“ aus Polen als auch „Second Sight“ aus Dortmund und die Hamburger Formation „The Cold“ direkt zu Beginn des Tages für kräftige Klänge, die meist mit sozial- und gesellschaftskritischen Texten gespickt waren. 

Summerfest der Hardcore Help Foundation

In eine ähnliche Kerbe schlugen musikalisch im Laufe des Tages auch „Dagger Threat“ aus Hamburg, das dänische Quartett „LLNN“, „King Apathy“, die Niederländer „Neuk!“, „Dollar Llama“ aus Lissabon als auch „For I Am King“ aus Amsterdam, die mit Frontfrau Alma Alizadeh einer der Hauptacts auf der großen Bühne waren. 

15 Bands treten ohne Gage auf

Während die meisten der 15 Bands und Singer-/Songwriter, die allesamt ohne Gage auftraten, das erste Mal in Halver zu Gast waren, gab es mit „Black Vulpine“ auch eine Band, die bereits vor neun Jahren erstmals im Rathauspark auftrat und sich am Samstag umso mehr über die Rückkehr freute. 

Die Gruppe „Dagger Threat“ aus Hamburg brachte die Besucher zum Abrocken.

Für musikalische Abwechslung sorgten unterdessen „This Means War“ aus den Niederlanden und Belgien mit ihrem eingängigen Punkrock, Singer-/Songwriter Max Young, der mit Abstand für die ruhigsten Klänge des Tages verantwortlich war, und die Rheinländer Formation „Kontrolle“, die sich mit ihrem Post Wave Punk samt Synthiepop-Einflüssen und ungewöhnlichen Texten klar abhoben. 

Veganes Catering für das Festival

Abgerundet wurde der musikalische Teil durch „ZSK“ aus Berlin, die mit ihrem melodischen und partytauglichem Punk zu einer der bekanntesten Punkbands in Deutschland zählen. Abseits des musikalischen Geschehens bot das Festival, zu dem Besucher aller Altersgruppen den Weg fanden, neben einem veganen Catering und zahlreichen Merchan-diseständen auch eine Tombola der Hardcore Help Foundation.

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