Winterdienst: Trotz Umstellung alles gut

Das Streusalzlager des Baubetriebshofs ist derzeit gut gefüllt – bis ins neue Jahr sollte das Material ausreichen.

HALVER ▪ „Es hat alles wunderbar geklappt“, freut sich Hans Jörg Eck, stellvertretender Leiter des städtischen Baubetriebshofs, dass es nach dem ersten Schneefall in der Nacht zum ersten Advent keinerlei Probleme mit dem Streuen und Räumen gab.

Nachdem nämlich ein Unternehmer weggefallen sei, so erklärt Ecks, habe man eine Reihe von Strecken umstellen müssen. Das sei aber ohne Probleme gelungen. Seit Montag sind die Männer des Baubetriebshofs und eines externen Unternehmens morgens ab 4 Uhr mit ihren Räum- und Streufahrzeugen unterwegs. Die so genannten fußläufigen Schneeräumer beginnen ihren Dienst um 5 Uhr in der Frühe. Lediglich samstags und sonntags können die Mitarbeiter des Baubetriebshofs zwei Stunden länger im Bett bleiben.

Und Engpässe hinsichtlich des Streuguts wie im Jahr 2010 – als es sowohl zu Beginn, als auch zu Ende des Jahres sehr viel Schnee gab – seien aktuell nicht zu befürchten. Zwar soll es am kommenden Wochenende richtig kalt werden und auch weitere Niederschläge geben, doch das Streusalzlager des Baubetriebshofs an der Elberfelder Straße sei „fast bis unter das Dach gefüllt“, erklärt Hans Jörg Ecks.

Der Grund dafür, dass noch reichlich Streusalz vorhanden ist – schätzungsweise etwa 500 Tonnen: Man hatte beim Lieferanten das Streugut bereits im Jahr 2011 bestellen und dann im März 2012 auch abnehmen müssen. „Wenn jetzt nichts mehr Großartiges passiert, kommen wir mit dem Salz bis ins neue Jahr aus“, schätzt Ecks. Er erinnert in diesem Zusammenhang auch daran, dass es einen genauen Fahrplan gibt, welche Straßen überhaupt geräumt und gestreut werden müssen, und dass aus diesem Grund auch der Außenbereich nur bei extremen Witterungsverhältnissen angefahren wird. ▪ Det Ruthmann

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