Straßensanierung in Halver

Baustellen auf B229 und L892: Neuer Kreisel und neue Fahrbahnen geplant

Ein Kreisverkehr soll die brisante Kreuzung der B 229 zur Hälverstraße entschärfen.
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Ein Kreisverkehr soll die brisante Kreuzung der B 229 zur Hälverstraße entschärfen.

Der Abschluss der Baustelle Heerstraße innerörtlich in Oberbrügge und Ehringhausen ist vertagt auf 2022 und 2023. Die Straße muss frei bleiben als Ausweichstrecke für die Arbeiten an der Bundesstraße 229. Dort ist einiges zu tun. Die Vorarbeiten seitens der Stadt Halver könnten schon Mitte Februar starten. Was passiert alles? Wir haben nachgefragt.

Noch am übersichtlichsten ist die Situation an der Heerstraße. Die Landesstraße 892 ist im vergangenen Jahr mit einer neuen Decke versehen worden von der Karlshöhe bis etwa Ortseingang Oberbrügge. Der innerörtliche Teil bis zur Bundesstraße 54 soll ebenfalls eine neue Fahrbahndecke erhalten, das aber erst später und in zwei Abschnitten: 2022 von oberhalb der Einmündung Am Nocken bis zur B54, im Folgejahr dann im oberen Teil im Rahmen einer Mängelbeseitigung mit einer neuen Decke – vier Zentimeter abfräsen, vier Zentimeter neu aufbringen.

Ohne Baustelle kommen die Oberbrügger aber nicht davon. An zwei Stellen muss die Stadt mit ihrer laufenden Kanalbaumaßnahme die Heerstraße noch queren, und zwar zügig. Die Landesstraße muss als Ausweichstrecke frei bleiben, wenn an der parallelen B229 gearbeitet wird. Weil es dort Mitte Juni losgehen soll, muss der Kanalbau bis dahin durch sein.

B229 / Ostendorf

Die Bundesstraße 229, schon 2019 Großbaustelle mit Umleitungen, benötigt noch den Abschluss der Arbeiten mit der neuen Fahrbahndecke im Abschnitt zwischen Ostendorf und der Bundesstraße 54 in Brügge. Am sogenannten Wahrde-Abstieg müssen eine abgängige Böschung gesichert und der Straßenentwässerungskanal erneuert werden. Danach kommt die neue Fahrbahndecke.

B229 / Kreisverkehr

Idealerweise sollten die Arbeiten für den neuen Kreisverkehr bei Oeckinghausen zeitgleich mit der Sperrung der B229 zwischen Ostendorf und Brügge erfolgen. Ziel ist es, den Unfallhäufungspunkt zu entschärfen mit dem Kreisel, der an der Einmündung der Hälverstraße entstehen soll. Anders als bei einem komplett neu anzulegenden Kreisverkehr, könnte es an dieser Stelle einfacher werden: Bis auf Bruchteile entsteht der Kreisel auf den jetzigen befestigten Flächen mit einen Durchmesser von 28 Metern und einer überfahrbaren Kalotte, die für Sonderverkehre überfahrbar gemacht werden kann.

B229 / Bocherplatz

Der städtische Anteil an den Vorhaben an der Bundesstraße erstreckt sich auf die Anbindung der Rettungswache des Märkischen Kreises, die in diesem Jahr neu entstehen soll. Bereits Mitte Februar sollen die Arbeiten beginnen für das Sträßchen Bocherplatz, das als vierter Ast in den Kreisverkehr mündet und die Wache anbindet. Mitte Juni könnten diese Arbeiten abgeschlossen sein, so die zeitliche Einordnung.

Erheblicher Verkehrsdruck herrscht auf der Bundesstraße 229 zwischen Lüdenscheid und Halver.

Dazu gehört allerdings auch, dass die Versorgungsleitungen für die neue Rettungswache gelegt werden müssen – auch mit Querung der Bundesstraße in Höhe der Firma Alutronic (ehemals Malerzentrum Dreschel) und von dort über die Hälverstraße in Richtung der Industriebetriebe unterhalb der Susannenhöhe.

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