Straße in Anschlag zwei Wochen lang voll gesperrt

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Die Straßendecke in Anschlag soll ab September erneuert werden.

HALVER ▪ Auf Umwege und einige Beeinträchtigungen müssen sich die Bürger der Ortslage Anschlag bald einstellen. Grund sind Straßenbauarbeiten.

Die Kreisstraße 3, die durch den Ort führt, erhält auf einer Länge von einem halben Kilometer eine neue Asphaltschicht. Die Straße wird während der zwei Bauabschnitte für jeweils eine Woche voll gesperrt sein, erklärt Kreissprecher Hendrik Klein auf AA-Anfrage.

Der grobe Zeitplan für die Maßnahme steht demnach schon: „Voraussichtlich im September geht es los.“ Die Ausschreibung laufe laut Kreissprecher derzeit. Klar ist, dass die Maßnahme in zwei Bauabschnitte unterteilt wird. In einem Teil soll der Bereich ab der Landesstraße  284 in Richtung Schwenke bis zum Kreuzungsbereich saniert werden.

Der andere Teil umfasst die Strecke vom Ortsende bis zum Brückenbereich, der zuletzt verändert wurde. Welcher Teil zuerst gemacht wird, ist noch nicht abschließend geklärt. Die Kosten für die Deckenerneuerung der Kreisstraße werden mit 50 000 Euro angegeben.

Während die Arbeiten laufen, wird die Straße für den Verkehr voll gesperrt. Eine Umleitung werde natürlich eingerichtet und ausgeschildert sein. Dass die direkt von der Maßnahme betroffenen Anwohner dennoch mit Unannehmlichkeiten rechnen müssen, sei klar. Klein: „Baumaßnahmen bringen nun einmal Beeinträchtigungen mit sich.“ Doch es werde darauf geachtet, dass die Maßnahme nicht länger als nötig dauere.

Besonders die Landwirte sorgen sich bereits um die Zuwege zu ihrem Hof. Immerhin ist im September Erntezeit; die landwirtschaftlichen Maschinen sind dann voll im Einsatz. Der Kreissprecher sieht hier keine größeren Probleme auf die Betroffenen zukommen. „Die Landwirte kennen ihre Wirtschaftswege“, will Klein Bedenken zerstreuen.

Die Feuerwehr muss mit Einschränkungen während der Vollsperrung planen. Wehrleiter Stefan Czarkowski verweist darauf, dass es zwei Möglichkeiten gibt: So soll teilweise während der Maßnahme noch etwas Platz für die Einsatzwagen gelassen werden. Wenn dies teils nicht der Fall ist, würden die Kräfte jeweils von der passenden Seite her anrücken. „Wir reagieren entsprechend.“ ▪ Marco Fraune

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