Brosch: „Im Jahr 2016 wichtige Weichen stellen“

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Halver - Ein Blick zurück und ein Blick nach vorne: Die Stadt Halver und ihre Bürger sind am Sonntag beim Neujahrsempfang in der Aula der Realschule offiziell ins Jahr 2016 gestartet. 250 Bürger freuten sich über einen abwechslungsreichen und stimmungsvollen Vormittag.

„Nervös“ – So beschrieb Michael Brosch seine Gemütslage, bevor er zum ersten Mal als Bürgermeister den Neujahrsempfang eröffnete. Und der Auftakt sollte ihm gelingen. In seiner Rede blickte er auf die wichtigsten Ereignisse in 2015 und gleichzeitig auf die Aufgaben der Stadt in diesem Jahr.

Die wichtigsten Ereignisse

Seine Wahl zum Bürgermeister („Danke für fast 59 Prozent der Stimmen“), die neue Sekundarschule („Sichert den Schulstandort Halver“), das Thema Flüchtlinge („Die Hilfsbereitschaft in Halver war überwältigend“), die Großbaustelle am Kulturbahnhof („Bindet Kaufkraft und lässt Arbeitsplätze entstehen“), der Tod Werner Turcks („Er war ein außerordentlicher Glücksfall für seine Heimatstadt“) sowie das Ende der Firmen Jung,Boucke und Volkenrath („Ein Stück Industriekultur verloren“): Bewegende Ereignisse liegen hinter der Stadt – und viele Herausforderungen vor ihr. Diese könne er nicht ohne Hilfe bewältigen.
„Ein Bürgermeister allein wird überhaupt nichts bewegen. Er braucht eine motivierte Mitarbeiterschaft und Bürgerschaft“, stellte Brosch klar.

Neujahrsempfang der Stadt Halver

Der Blick nach vorn

Zu den wichtigsten Aufgaben 2016 würden unter anderem die Arbeiten am neuen Einkaufszentrum („Eröffnung 2017 ist realistisch“), das barrierefreie Rathaus samt Aufzug und neuem Haupteingang an der Nordseite und die Umgestaltung des Alten Markt („Wird vom Kopfsteinpflaster befreit“) gehören. Brosch sieht der Zukunft positiv gestimmt entgegen: „Ich denke, dass wir in Halver gut aufgestellt sind für die Entwicklung in den kommenden Jahren.“

Jahresrückblick in Bildern

Emotional und stimmungsvoll war der musikalisch unterlegte Jahresrückblick 2015. Die Verwaltungsmitarbeiterinnen Andrea Reich und Nicole Schmies hatten Fotos von den prägendsten Ereignissen 2015 zusammengetragen und in eine Bildershow integriert – sehr zur Freude der Bürger, die lange Beifall spendeten.

Was bedeutet Barmherzigkeit?

Mahnende Worte richtete im Anschluss Claus Optenhöfel, Pfarrer der Christus-König-Gemeinde, an die Bürger. In seiner Rede sprach er unter anderem über Barmherzigkeit. Barmherzig sein bedeute auch, Gegensätze aushalten zu können, gnädig zu bleiben und den Respekt im Wort und im Verhalten anderen Menschen gegenüber zu wahren.

Respekt, das ist auch das Hauptthema der diesjährigen Sternsinger, die der Gemeinde von der Bühne aus den Segen aussprachen.

Musikalischer Rahmen

Für den stimmungsvollen und musikalischen Beginn wie Abschluss der Veranstaltung sorgten der Männergesangsverein (MGV) Oberbrügge-Ehringhausen und der Projektchor (Familienchor) des MGV. „Hoch auf dem gelben Wagen“ sangen Chöre und Gäste gemeinsam. Das Jahr 2016 in Halver: Es ist gut angerollt...

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