Polizeibericht

Getunter GTI von Polizei stillgelegt

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Deutlich tiefergelgt, die Auspufflautstärke vom Fahrersitz aus gesteuert und etliche Ein- und Umbauten. Bei diesem GTI blieb der Polizei keine Wahl. Was den Fahrer nun erwartet und wie dreist er vorgegangen ist, lesen Sie hier: 

Am vergangenen Donnerstagmorgen fiel der Polizei ein getunter Golf GTI auf der B 229 in Richtung Halver auf. Nach der Überprüfung des Fahrzeugs, legten die Beamten das Auto still. 

Anhand von Aufsetzspuren am Unterboden und im Bereich der Achse erkannten die Beamten, dass der 25-jährige Fahrer sein Auto deutlich tiefergelegt hat. Nachdem ein Sachverständiger den Wagen auf die Hebebühne stellte, bemerkte er, dass sich die Federn mühelos von Hand herausnehmen ließen. 

Zudem hatten die Reifen kaum Spiel, was an Spuren im Radkasten festgestellt werden konnte. Weiterhin hatte der Fahrzeughalter die Auspuffanlage und den Endschalldämpfer ausgeräumt, wodurch der Auspuff deutlich lauter war. Um die Lautstärke zu regeln, konnte der Fahrer per Knopfdruck das Auspuff-Klappensystem vom Fahrersitz aus steuern. 

Dem 25-Jährigen aus dem Märkischen Kreis erwarten nun ein Bußgeld von mehreren hundert Euro, sowie mindestens zwei Punkte in Flensburg. Bereits bei der Hauptuntersuchung fiel das Fahrzeug auf, weshalb der Fahrer einige Ein- und Umbauten zurückbaute, sie nach dem Erhalten der Prüfplakette jedoch wieder rückgängig machte. 

Die Polizei weist darauf hin, dass sie mit aller Vehemenz gegen illegales Tuning vorgeht. Insbesondere dann, wenn es - wie in diesem Fall - Gefahren für andere Verkehrsteilnehmer birgt.


Von Kevin Herzog

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