Stiftung „St. Nikolaus“ für die Katholische Pfarrei

+
Unter dem Bild von St. Nikolaus präsentierten Karl Balkenhol, Ralf Wegerhoff, Leopold Lischka, Marita Gehrmann und Gabriele Schrieb die Stiftung „S. Nikolaus“. -

HALVER - „Wir haben uns schon Mitte der 90er Jahre Gedanken über die Finanzmittel gemacht, wie wir der Pfarrgemeinde etwas Gutes tun können“, erklärt Leopold Lischka. Denn wenn man Sammelaktionen durchführe, beispielsweise für die Orgel in der Kirche, dann würde man das Geld anschließend auch ausgeben und es sei weg. Es sei vielmehr darum gegangen, einen Vermögensstock zu schaffen, durch den immer wieder Mittel zur Verfügung stehen würden, um beispielsweise ein besonderes Messgewand anzuschaffen oder eine Madonna oder ein Kreuz restaurieren zu lassen. Von Det Ruthmann

So wurde im Juni 1997 von sieben Mitgliedern der Katholischen Kirchengemeinde Halver der „Förderverein zur Gründung der Stiftung St. Nikolaus“ gegründet – mit dem Ziel, durch Mitgliedsbeiträge zwischen 50 und 70 D-Mark monatlich das Stiftungskapital von 200 000 D-Mark zusammen zu bekommen. Zwölf Jahre später war es soweit: 100 000 Euro waren zusammen, so dass am 8. Dezember 2009 die staatliche Stiftung ins Leben gerufen werden konnte. Es sei, so erklärt Lischka, bewusst keine kirchliche Stiftung gewählt worden, weil sonst die Gefahr der Kontrolle durch die Kirche beziehungsweise des Bistums. Daher hatte man damals auch bei der Gründung des Fördervereins die „Pastöre außen vor gelassen“.

Mit den Zinserträgen des Stiftungskapitals kann nun aber gezielt die Halveraner Pfarrei bei den Dingen gefördert werden, für die es vom Bistum keine Mittel gibt. Damit dies auch über mehrere Generationen hinweg funktioniert, ist man derzeit dabei, den Zweck des Fördervereins zu ändern in „das Stiftungsvermögen erweitern“. Was gleichzeitig bedeutet, das sich der Förderverein (derzeit zwölf Mitglieder) durchaus über Zuwachs freuen würde. Ebenso gibt es natürlich Möglichkeiten, der Stiftung „St. Nikolaus“ Gelder zukommen zu lassen. Das zwölfköpfige Stiftungskuratorium, das entscheidet, für was in der Halveraner Gemeinde Geld ausgegeben wird, hat das ferne Ziel vor Augen, das Kapital auf 400 000 oder 500 000 Euro zu erhöhen. Dann würden jährlich natürlich höhere Beträge als jetzt (4000 bis 5000 Euro) zur Verfügung stehen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare