Halveraner Sternsinger ziehen von Haus zu Haus

Eine Spende bitte: Bennet (7) trägt die Geldkiste für die Sternsinger – und das bereits zum dritten Mal. ▪ Weber

HALVER ▪ Bennet hat sich warm eingepackt. Für seinen weiten Weg von Haus zu Haus. Der Siebenjährige ist Sternsinger – und das schon seit drei Jahren. „Ich will anderen Kindern gerne helfen“, sagt er. Dass er dafür sogar schulfrei bekommt, war am Freitag zum Auftakt der Sternsinger-Aktion ein positiver Nebeneffekt.

Das Lied können die jungen Helfer auswendig. Den Spickzettel auf der Rückseite ihrer Sterne brauchen sie längst nicht mehr. Die Gruppe um den siebenjährigen Bennet hat Erfahrung. Und das merkt man. Routiniert stellen sie sich vor, singen das Lied und strecken die Spendenbox entgegen. Noch ein aktueller Aufkleber – dann geht’s weiter. So machen sie es unzählige Mal am Tag. Doch nicht immer geht die Tür auf. Auch damit können Bennet und seine Freunde aber umgehen. „So ist das eben“, sagen sie.

Und jeder der öffnet, gibt ihnen etwas Geld – für Kinder in Not. In diesem Jahr kommen die Einnahmen bedürftigen und notleidenden Kindern in Tansania zugute.

Um die Aktion in Halver und Oberbrügge stemmen zu können, werden natürlich viele Helfer benötigt. Neben den Sternsingern auch Begleitpersonen, aber auch Logistiker und Köche. „Schließlich muss alles koordiniert werden und abends haben alle Hunger“, erklärt Pfarrer Claus Optenhöfel. Dann servieren fleißige Köche eine warme Mahlzeit. ▪ lima

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