Sternsinger in Halver: Eine lebendige Tradition

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Begleitet werden die Sternsinger von Pfarrer Claus Optenhöfel (links). Halvers Bürgermeister Michael Brosch (rechts) freut sich über den Besuch im Rathaus. 

Halver - Bunte Gewänder, glänzende Kronen und ein leuchtender Stern: Seit Freitag ziehen wieder die Sternsinger durch Halver. Traditionell fand dabei am Vormittag der Auftakt mit einem Besuch im Rathaus, beim Allgemeinen Anzeiger, in der Sparkasse und weiteren Stellen statt.

„Für mich ist das eine schöne alte Tradition. Ich freue mich schon darauf, wenn am Wochenende die Sternsinger auch bei mir zuhause vor der Türe stehen“, sagt Bürgermeister Michael Brosch, der den Jugendlichen „viel Erfolg“ bei der Aktion wünscht.

Bereits am Freitag zogen die Gruppen nach der Aussendungsfeier in der Christus-König-Gemeinde los. Von Samstag bis Sonntagabend, jeweils in der Zeit von 13.30 bis 18.30 Uhr, werden sie weiter durch insgesamt 40 Bezirke ziehen. Dabei tragen sie traditionell das Sternsingerlied „Wir kommen daher aus dem Morgenland“ vor und bitten um Spenden für Kinder in Not. Abschließend bringen sie an die besuchten Häuser den Segensspruch „Christus mansionem benedicat“ (20*C+M+B+16) an.

Dass die Tradition in Halver lebt, kann Pfarrer Claus Optenhöfel nur bestätigen. Insgesamt gebe es eine große Bereitschaft unter den Jugendlichen: „Wir haben viele neue Gesichter dabei. Aber auch viele, die sich bereits seit Jahren engagieren. Doch im Hintergrund fehlen uns immer Helfer für die Begleitung durch die Außenbezirke, fürs Einkleiden oder fürs Kochen.“ Deshalb seien Freiwillige am Samstag und Sonntag, jeweils ab 13 Uhr, in den Pfarrheimen in Halver oder im Oberbrügge gerne gesehen.

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