Sternenregen in der Villa Wippermann

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Große Freude über den dritten Regionale-Stern: (von links) Dr. Bernd Eicker, Frank Emde, Jörg Schönenberg, Thomas Gemke, Hans-Joachim Hamerla und Erhard Pierlings. ▪

HALVER ▪ Großer Bahnhof für drei kleine Sterne: Nachdem der Regionale-Ausschuss dem Projekt „Oben an der Volme“ die Zusage des dritten Sternes erteilt hatte (wir berichteten), kam es am Donnerstag zur symbolischen Übergabe.

Dass sich keiner der beteiligten Bürgermeister diesen offiziellen Akt nehmen lassen wollte, verstand sich von selbst: Und nicht nur sie waren – teilweise nebst Fachbereichsleitern – in die Villa Wippermann gekommen, um die Regionale-Urkunden entgegennehmen zu können, sondern auch Landrat Thomas Gemke sowie Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper, die das Engagement der Volme-Städte und -Gemeinden lobten. Dabei betonte Gemke, dass das Projekt „Oben an der Volme“ bereits weit über die Kreisgrenzen hinaus für Furore gesorgt habe. „Es wird bundesweit gelobt“, berichtete Gemke von der Erwähnung des Projekts in einem Seminar in Bayern.

Als Hausherr oblag es jedoch Halvers Stadtoberhaupt Dr. Bernd Eicker, einführende Worte zu finden – und zurückzublicken: Er erinnerte an ein Gespräch der vier Bürgermeister am 14. August 2008, in dem es erstmals um eventuelle Bemühungen für die Regionale ging. Keine neun Monate später stellten die Volmekommunen dann den ersten Antrag, der am 8. Dezember 2008 mit der Verleihung des ersten Regionale-Stern belohnt wurde. Den zweiten Stern auf dem Weg zur Mittel-Zusage erhielt „Oben an der Volme“ am 15. Dezember 2010 – ehe die Nachricht vom Durchbruch die Bürgermeister bekanntlich am Mittwoch erreichte. Dabei dankte Eicker auch Hans-Joachim Hamerla vom Büro ASS für die „sehr gute Zusammenarbeit“.

Auch Meinerzhagens Bürgermeister Erhard Pierlings erinnerte daran, dass ein Erfolg des Projekts anfangs nicht absehbar gewesen sei. Doch habe sich der Schritt, ein integriertes Konzept zu liefern, als richtig erwiesen. Und auch Schalksmühles Bürgermeister Jörg Schönenberg hob das Netzwerk der Kommunen hervor, das auch über die Regionale hinaus Bestand haben werde. In Anspielung auf ein Zitat Erhard Pierlings’ sagte Schönenberg: „Wir haben hier nicht nur gute Menschen und gute Firmen, sondern müssen das auch nach außen zeigen.“ Dies könne mit Hilfe der Regionale gelingen. Und Kierspes Stadtoberhaupt Frank Emde klang nicht weniger euphorisch: Wenn nun auch nicht jede Kommune für sich einen Leuchtturm besitze, so sei das Projekt „Oben an der Volme“ mit Fördermitteln von mehr als 65 Millionen Euro doch ein Leuchtturm mit Strahlkraft, von dem die gesamte Region profitiere. ▪ Frank Zacharias

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