Startschuss steht nun kurz bevor

Lothar Winkler freut sich über die positive Entwicklung seit dem vergangenen Monat.

HALVER ▪ Sowohl der Hauptausschuss als auch nachfolgend der Stadtrat haben am Dienstag in nichtöffentlichen Sitzungen der Verwaltung „grünes Licht“ gegeben, mit dem TuS Ennepe einen so genannten Überlassungsvertrag über das Grundstück „Sportplatz Friedrichshöhe“ abzuschließen.

Wie Bürgermeister Dr. Bernd Eicker nach Aufhebung der Schweigepflicht auf Anfrage unserer Zeitung erklärte, seien für die Errichtung eines Kunstrasenplatzes in Schwenke vom Verein die letzten Auflagen – die der Rat bei der Fassung des Grundsatzbeschlusses vor vier Wochen noch erhoben hatte – erfüllt.

Was letztlich nichts anderes heißt, als dass der TuS Ennepe mit dem Bau eines Kunstrasenplatzes beginnen kann. „Noch nicht ganz“, schränkt Lothar Winkler, zweiter Vorsitzender und Hauptorganisator des Kunstrasenprojekts, ein, dass man noch auf den Bescheid der NRW-Bank wartet. Nachdem in der vergangenen Woche letzte Unterlagen auf den Weg nach Düsseldorf zur Bank gebracht worden waren, hofft Winkler, die Zusage über Mittel aus dem Sportförderprogramm in den nächsten 14 Tagen zu erhalten.

Damit sei die Finanzierung gesichert, freut sich Lothar Winkler, dass sich das Eigenkapital von rund 11 000 Euro vor dem Ratsbeschluss in vier Wochen auf über 50 000 Euro erhöht hat. Der Nachweis darüber sei dem Rat in seiner nichtöffentlichen Sitzung als aktueller Tageskontoauszug vorgelegt worden – dieser Nachweis wird auch vom Bürgermeister bestätigt. Ebenso verfüge der TuS Ennepe bereits über 119 Unterschriften für Gründungspatenschaften, die wiederum für die Zins- und Rückzahlungen des Kredits über 150 000 Euro von der NRW-Bank benötigt werden.

Darüber hinaus liefen derzeit Verhandlungen, so verrät der zweite Vorsitzende, mit einem Sponsor über ein Drei-Jahres-Stadionpaket, bei dem es um die Namensrechte des Sportplatzes Friedrichshöhe geht. Neben einer fünfstelligen Summe, die dabei herausspringen würde, erreichten ihn beinahe täglich Anfragen für Bandenwerbung, die weitere Mittel in die Vereinskasse spülten. Allerdings würde das erst zum Tragen kommen, wenn die Vereinsmitglieder im nächsten Jahr die Umlage (Zaun, Pflasterung et cetera) herrichten.

In der nächsten Woche werde es eine Detailabsprache mit der Firma Strabag geben, so dass diese dann hoffentlich kurz danach mit dem Bau des Kunstrasenplatzes beginnen kann. Und wenn es nicht gerade zweistellige Minusgrade gebe, steht beziehungsweise liegt der Kunstrasen spätestens am 31. Dezember. Eine Verlegung der Fußballspiele ist ebenfalls schon abgesprochen. ▪ Det Ruthmann

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare