Verlegung des Wochenmarkts ist kein Problem

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Am Donnerstag war die Auswahl auf dem Markt überschaubar, es waren nur vier Stände da.

Halver - Vier Verkaufsstände stehen am Donnerstag auf dem wegen des Feiertags vorgezogenen Wochenmarkt.

Die wenig frühlingshaften Temperaturen befinden sich gerade noch so über dem Gefrierpunkt und sorgen für spärlichen Schneeregen. Ein paar vereinzelte Halveraner stehen an den Ständen und kaufen Fisch, Wurst, Blumen oder Obst und Gemüse. 

Um halb zwölf sagt Fischverkäuferin Gül Göck: „Jetzt ist keiner mehr auf dem Markt. Der ist für heute vorbei.“ Dennoch ist die Woche vor Ostern sehr lukrativ für Fischhändler, da in vielen Familien an Karfreitag traditionell Fisch gegessen wird. „Der Umsatz steigt bei uns dann um 40 bis 50 Prozent“, sagt Göck. Auch am Donnerstag haben bis zur Mittagszeit rund 20 Kilogramm Kabeljau die Thekenseite gewechselt. Der ist neben dem Rotbarsch besonders beliebt. 

Stammkunden kommen auf jeden Fall 

Dass der Wochenmarkt um einen Tag verlegt wurde, sieht Göck nicht als Problem: „Die Halveraner wissen, dass der Markt wegen Karfreitag vorgezogen wird.“ Die Stammkunden kämen auf jeden Fall. Eine Kundin bemerkt, dass der „Bienenmann“ mit seinem Stand nicht da ist. „Ja, der Markt wurde ja vorgezogen“, erinnert Göck. Nicht jeder Stand kann der Planänderung folgen. 

„Ich habe zwei Wagen, deshalb kann ich heute in Halver und in Werdohl stehen. Diese Möglichkeit haben aber nicht alle Händler“, sagt Fleischwarenhändler Carsten Radtke aus Iserlohn. Als Händler müsse man dann abschätzen, ob man in der Lage ist, sich nach der Planänderung zu richten. 

Aber auch Radtke glaubt nicht, dass die Verlegung für die Kunden in Halver ein großes Problem sei und diese zum Beispiel vergessen, dass der Wochenmarkt einmalig an einem anderen Tag stattfindet. „Die Kunden kennen uns doch und schätzen die Qualität unserer Ware. Und Frische kann man nun mal nicht eine Woche vorher kaufen.“

Jedoch könne es gut sein, dass einige sich etwas von der Verschiebung gestört fühlen, da der Wochenmarkt einem bestimmten Rhythmus folgt. Vor Feiertagen sei das Marktgeschäft generell besser, sagt Radtke. Es sei denn, das Wetter spielt nicht mit. Am Donnerstag kam die Sonne erst am Ende des Marktes kurz zum Vorschein.

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