Stahl statt Holz – auf Spielplätzen tut sich was

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Freuen sich über die neuen Spielgeräte am „Neuen Herweg“: Michael (10) und Erika (9) nutzten das gute Wetter für eine Rutschpartie. ▪

HALVER ▪ Neue Rutschen. Neue Klettergerüste. Neue Schaukeln. Auf Halvers Spielplätzen tut sich richtig was. Und die Geräte sollen jetzt von längerer Dauer sein als bislang.

Raimund Baytz, Chef vom Baubetriebshof, war am Mittwoch zu Gast im Jugend- und Sozialausschuss, um den Mitgliedern einen Überblick über die aktuelle Lage zu geben. Vorsitzende Regina Reininghaus hatte bei einer gemeinsamen Spielplatz-Tour Fotos gemacht.

„Wir haben die Maßnahmen vor allem unter dem Aspekt der Dauerhaftigkeit geplant“, sagte Baytz. Und da spiele das Material eine große Rolle. Künftig sollen keine Spielgeräte mehr aus Holz angeschafft werden. Stattdessen stehen Anlagen aus recycelbarem Kunststoff und Stahl auf der Einkaufsliste. „Das Holz fault einfach zu schnell weg. Wir haben nicht genug Personal, die vielen Spielplätze ständig zu pflegen.“ Und finanziell sei der Neuanschaffungspreis nur geringfügig höher, als für Geräte aus Holz. Raimund Baytz betonte auch, dass Halver für seine Größe über sehr viele Anlagen verfüge.

Die Erneuerungsmaßnahmen laufen übrigens schon länger: Auf dem Spielplatz bei der Grundschule „Auf dem Dorfe“ sind neue Klettermöglichkeiten installiert worden. Und am Hechtweg können die Kinder nun auf dem Wunschgerät spielen, für dass sich vor zwei Jahren die Mitglieder des Jungen Forums stark gemacht haben.

Derzeit im Bau befindet sich eine lange Rutsche auf dem Gelände der Grundschule Oberbrügge. „Das ist jedoch das letzte Projekt, dass wir vom Baubetriebshof selbst abwickeln“, machte der Chef deutlich. Dafür fehle einfach die Zeit und das Personal. Baytz berichtete den Ausschussmitgliedern zudem von Vandalismus in Oberbrügge. „Da wurden dicke Steine durch die Rutsche geschickt“.

Komplett neu soll bald der Spielplatz am Narzissenweg in Ehringhausen gestaltet werden – das soll dann von einem Fremdunternehmen erledigt werden. Bislang gibt’s dort nur Geräte aus Holz, die sollen durch Schaukeln und Klettermöglichkeiten aus Stahl ersetzt werden. In Planung ist derzeit auch ein ganz neuer Spielplatz: Im Neubaugebiet „Lütgenheide“ soll eine Anlage zum Toben entstehen. ▪ Lisa Weber

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