Gespräche über Hallenzeiten

Die Jahnturnhalle steht den Gruppen des TuS Halver bald nicht mehr zur Verfügung.

HALVER - Die baldige Schließung der Jahnturnhalle sorgte in der Sitzung des Sport- und Freizeitausschusses für Gesprächsstoff.

Auslöser war die Anfrage von Arnd Knitter (beratendes Mitglied), wie es denn nun mit der Hallenbelegung aussehe, wo also die derzeit noch in der Jahnhalle trainierenden Gruppen des TuS Halver zukünftig unterkämen. Eine eindeutige Antwort konnte die Verwaltung darauf noch nicht geben. Aber: „Es wird gemeinsame Gespräche mit den interessierten Gruppen und dem Stadtsportverband geben. Ziel ist es, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Wir sind zwar nicht bei ,Wünsch dir was' , wo jeder die Zeiten bekommt, die er gerne hätte. Wir wollen aber ein annehmbares Angebot machen", erklärte Halvers Bürgermeister Dr. Bernd Eicker. Dass das keine leichte Aufgabe wird, darüber sind sich wohl alle Beteiligten im Klaren. „Im Grunde sind unsere Hallen zu", erklärte Verwaltungsmitarbeiter Reinhard Neuhaus auf Nachfrage des AA.

Arnd Knitter nutzte die Gelegenheit, während der Ausschusssitzung ein, wie er es nannte Gerücht, auf den Tisch zu bringen. Und so richtete er sich mit der Frage an die Verwaltung, wie es sich denn nun mit den Hallennutzungsgebühren verhalte. Eicker dazu: „Die Kämmerei arbeitet an einem Modell, Umsatzsteuervorteile zu erhalten. Dies könnte durch Nutzungsgebühren erreicht werden." Ziel sei es dann aber nicht, die Sportförderung zu reduzieren. Es gehe einzig um die Steuervorteile. Eicker betonte, dass es bislang noch nichts Konkretes dazu gebe, also auch nichts feststehe. Sollte es aber zu Hallennutzungsgebühren kommen, sollten die auf gar keinen Fall zu Lasten der Vereine gehen. - Jana Peuckert

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