Stadtsportverband will Trimmpfad reaktivieren

Der Wald-Sportpfad, auch „Trimm-dich-Pfad“ genannt, soll reaktiviert werden. ▪ F. Zacharias

HALVER ▪ Das Thema ist nicht neu, doch nach wie vor diskussionswürdig. Und wenn es nach dem Willen der Mitglieder des Stadtsportverbandes geht, dann sollen den Gesprächen und Ideen demnächst auch Taten folgen: Der Trimmpfad an der Herpine soll reaktiviert werden.

War er einst beliebtes Ziel für Kinder, Jugendliche und Familien, zeugen heute nur noch einige wenige Reste von den verschiedenen Trimm-dich-Stationen. „Die einstige ‚Quältreppe’ mussten wir regelrecht suchen, haben sie aber gefunden“, erinnert sich SSV-Vorsitzender Dirk Schmale an eine Begehung, an der unter anderem auch Bürgermeister Dr. Bernd Eicker teilnahm.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung kam das Thema am Mittwochabend nun erneut auf den Tisch: Schmale erklärte, dass bereits alle Vereine angeschrieben worden seien, sich an der Reaktivierung zu beteiligen – beispielsweise in Form von Patenschaften. Denn, so Schmale, zur Herpine und dem neuen Hochseilgarten wäre dies eine tolle Ergänzung. Doch die Resonanz auf das Schreiben sei ernüchternd gewesen, möglicherweise auch, weil die Frage der Versicherung – genauer gesagt, wer haftet, wenn an einer Station etwas passiert – noch nicht abschließend geklärt sei.

Am Mittwochabend hingegen wurde das Thema überaus positiv aufgenommen. „Für uns Kinder und Jugendliche war der Trimmpfad früher eine beliebte Anlaufstelle, die von uns gerne genutzt wurde“, erinnerte sich einer der Anwesenden und schlug vor, noch einmal den Versuch zu unternehmen, die Vereine mit ins Boot zu holen. Nur so könnten die Stationen wieder aufgebaut und anschließend auf einem gewissen Standard gehalten werden können. „Jeder Verein könnte sich um eine Station kümmern“, so der Vorschlag. Ob es sich dabei um ein Gerät wie Reck oder Balken handeln würde oder lediglich um Vorschläge für gewisse Übungen, bliebe noch zu klären und hinge von der Versicherungsfrage ab. Aber: Der Trimmpfad wäre sicher eine Chance für Halver – und mögliches Ziel von so manchem Familien-Wochenendspaziergang, so die breite Meinung. ▪ Kerstin Zacharias

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