Stadtjubiläum steht bei Halveraner Neujahrsempfang im Mittelpunkt

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Den musikalischen Ausklang des Empfangs gestaltete das Fanfarencorps Landsknechte Halver in seinen historischen Uniformen.

Halver –Den runden Geburtstag der Stadt rückte Bürgermeister Michael Brosch gestern in den Mittelpunkt seiner Rede beim Neujahrsempfangs in der Humboldtschule. „Mit Beginn des Jahres 2019 jährt sich die Verleihung der Stadtrechte an die Stadt Halver zum 50. Mal. Aus dem damaligen Amt Halver gingen seinerzeit die Gemeinde Schalksmühle und unsere Stadt hervor“, sagte Brosch in seiner Neujahrsansprache im Schulgebäude Humboldtstraße.

Zahlreiche Ehrengäste – unter ihnen die Vizepräsidentin des Landtags NRW Angela Freimuth – sowie Vertreter aus haupt- und ehrenamtlichen Hilfsorganisationen, von Kirchen, Vereinen und Verbänden hieß Brosch unter den Besuchern willkommen. Auch an zahlreiche Neubürger ging ein besonderer Gruß. Mit Blick auf einen umfangreichen Rückblick auf 50 Jahre Stadt Halver beschränkte er sich in seiner Ansprache, die traditionell auf die Begrüßung durch den Hausherrn, in diesem Fall Konrektorin Christina Meemann von der Humboldtschule folgte, auf markante Eckpunkte der Stadtentwicklung.

Angela Freimuth, Vizepräsidenztin des Landtags NRW (2. von rechts), gehörte zu den Ehrengästen.

Das war Neujahrsempfang 2019 in Halver

„In vielen Punkten konnten begonnene Entwicklungen in Halver weiter fortgesetzt werden“, führte Brosch aus. Unter anderem das funktionierende Bahngelände („Die Wirkung ist belebend für die Innenstadt“), positive Entwicklungen in Oberbrügge und die Sanierung des Aussichtsturms, die 2019 abgeschlossen sein soll, sprach er an.

Einzigartig sei 2018 im Hinblick auf Veranstaltungen gewesen. Als organisatorische Änderungen habe das vergangene Jahr ein neues Unterbringungskonzept für Flüchtlinge und Obdachlose sowie eine Politesse gebracht.

In großer Zahl folgten die Halveraner der Einladung der Stadt zum Neujahrsempfang im Schulgebäude Humboldtstraße.

Eckpunkte für 2019 – darunter die Sanierung des Kanals Am Nocken als Voraussetzung für die Ausweisung des neuen Baugebiets in Oberbrügge am „Schmittenkamp“ – würden weitere positive Entwicklungen versprechen. Beschlossene Sache sei zudem die Errichtung eines neuen Feuerwehrgerätehauses in Anschlag.

Zu einer kleinen Zeitreise durch die vergangenen 50 Jahre lud Hans Jürgen Kammenhuber, früherer Stadtdirektor und anschließend erster hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt, die Halveraner ein. Auf anfängliche Skepsis gegenüber der Stadtwerdung, den Festakt mit dem damaligen nordrhein-westfälischen Innenminister Willi Weyer und die Entwicklung, die die Stadt in fünf Jahrzehnten nahm, ging er in seinem umfangreichen, unterschiedlichste Aspekte der Stadtgeschichte beleuchtenden Vortrag ein. Obgleich die Stadt finanziell nie auf Rosen gebettet gewesen sei, habe sie in vielerlei Hinsicht Enormes geleistet.

Als Dankeschön für seinen Rückblick erhielt Hans Jürgen Kammenhuber (rechts) ein Präsent von Bürgermeister Michael Brosch.

Aufbruchstimmung durch Stadterhebung

Die Stadterhebung sei gleichsam das Signal zu einer spürbaren Aufbruchstimmung gewesen. Wirtschaft und Industrie, Verkehr, das Leitbild „Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Lernen und Erholen in Halver“, den Schulsektor, die Kultur, Klimaschutzprojekte, Leuchtturmprojekte wie die Villa Wippermann und viele, viele andere Mosaiksteinchen, die sich zu einem farbigen Bild der Stadt zusammenfügten, sprach er an. Darüber hinaus ging es um Halver als soziale, zukunftsorientierte, kontaktfreudige, weltoffene und menschliche Stadt. Halver bemühe sich, eine Stadt für alle Generationen zu sein.

Auch die Sternsinger statteten dem Neujahrempfang einen Besuch ab.

 

Zum Höhepunkt des Empfangs avancierte wie in jedem Jahr der Jahresrückblick in Bildern, der ein ereignisreiches 2018 in Erinnerung rief. Musikalisch setzten der Projektchor Oberbrügge und das Fanfarencorps Landsknechte Halver stimmungsvolle Akzente. Das Grußwort der Kirchen sprach Dietrich Willer, Gemeindeleiter der Evangelischen Baptisten-Brüder-Gemeinde Halver. Auch die Sternsinger statteten dem Neujahrsempfang einen Besuch ab. Für das Catering zeichnete erstmalig die Sekundarschule verantwortlich.

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