80 Feuerwehrleute stundenlang im Einsatz

Scheune in Halver brennt völlig ab

Mehr als sechs Stunden lang waren 100 Einsatzkräfte damit beschäftigt, den Scheunenbrand in Vorst zu löschen und das benachbarte Wohnhaus abzusichern. - Foto: Clever

HALVER - Es war 5.52 Uhr am Freitagmorgen, als die Sirenen so manchen Bürger in Halver aus dem Schlaf rissen. Grund war ein zehn Minuten zuvor eingegangener Einsatz: Scheunenbrand in Vorst.

Zunächst machten sich nur die Kameraden des Löschzuges Stadtmitte auf den Weg zum Einsatzort. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass dringend Unterstützung erforderlich war, um die Situation unter Kontrolle zu bekommen.

Der Brand drohte auf ein benachbartes Wohnhaus überzugreifen. Und so wurden um 5.52 Uhr alle Einsatzkräfte in Halver durch den Stadtalarm mobilisiert.

Schließlich machten sich insgesamt 80 Feuerwehrleute und 20 Mitglieder des DRK und THW daran, den Scheunenbrand zu bekämpfen, wobei sie das Löschwasser dazu aus einem nahegelegenen Teich durch mehr als 1000 Metern Schlauch pumpten. „Bei der Scheune handelte es sich um einen Vollbrand“, wie Michael Keil, Pressesprecher der Feuerwehr unserer Zeitung gegenüber angab. Vor Ort hätten die Kameraden das Hauptaugenmerk darauf gelegt, den Brand vom Wohnhaus fernzuhalten. Da dort bereits ein vorstehendes Teil am Dach sowie Fensterläden und die Fassadendämmung durch den Brand beschädigt waren, entfernten die Einsatzkräfte Dachpfannen, um sicherzustellen, dass sich darunter keine Brandnester befanden.

Nach mehr als sechs Stunden war der Einsatz für die Hilfskräfte beendet. Die Brandursache ist bislang noch ungeklärt. „Die Ermittler sind noch dabei, nach Spuren zu suchen“, erklärte Norbert Pusch, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde. - jape

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